150 Millionen Euro Projekt am Gardasee

Falkensteiner eröffnet neues Fünf-Sterne-Resort in Salò
Lorenz Selinger
Lorenz Selinger
Eröffnung des Falkensteiner Resort Lake Garda 
v.l.n.r: Francesco Cagnini, Alessandro Fichera, Otmar Michaeler, Andreas Lugner, Albert Kerbl, Robert König, Markus Werner, Nicola Vladimiro Ciccarelli, Erich Falkensteiner, Andreas Falkensteiner
Eröffnung des Falkensteiner Resort Lake Garda v.l.n.r: Francesco Cagnini, Alessandro Fichera, Otmar Michaeler, Andreas Lugner, Albert Kerbl, Robert König, Markus Werner, Nicola Vladimiro Ciccarelli, Erich Falkensteiner, Andreas Falkensteiner
© FMTG

Am 25. September hat die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) ihr Resort am Gardasee offiziell eröffnet. Bereits seit Juli empfängt das Falkensteiner Resort Lake Garda in Salò Gäste. Für die Unternehmensgruppe zählt das Projekt zu den bislang größten Einzelinvestitionen in Italien und markiert einen strategischen Schritt in einem der wichtigsten Wachstumsmärkte der Gruppe.

Das Resort entsteht auf dem früheren Gelände des Mineralwasserunternehmens Tavina. Die FMTG entwickelt dort ein Mixed-Use-Projekt, das Hotellerie und Immobilienentwicklung verbindet. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 150 Millionen Euro. Nach Abschluss aller Bauphasen umfasst das Resort 85 Zimmer und Suiten sowie 174 Apartments; zusätzlich sind vier Villen auf dem Resortareal vorgesehen. Die erste Bauphase — Hotel und erste Apartments — ist abgeschlossen, die zweite läuft bereits. Die Gesamtfertigstellung ist für Sommer 2027 geplant.

Neben der FMTG sind Robert König und Albert Kerbl als Miteigentümer beteiligt, beide haben bereits bei mehreren Projekten gemeinsam mit der Unternehmensgruppe investiert. 

„Wir haben hier nicht einfach ein Hotel gebaut. Wir haben einen Standort neu entwickelt und dabei Hotellerie, Immobilienentwicklung, Architektur, Landschaft und Gastronomie zusammengebracht.“ 
—CEO Otmar Michaeler
„Salò ist ein Projekt, in dem sich die gesamten Kompetenzen unserer Unternehmensgruppe wiederfinden: von der Entwicklung und Finanzierung über die Hotellerie bis zu den Residences. Gleichzeitig war uns wichtig, die besondere Identität des Gardasees aufzunehmen und mit unserer Art der Gastfreundschaft zu verbinden.“
—Aufsichtsratsvorsitzender Erich Falkensteiner

Architektur und Landschaft

Für Architektur und Interior Design zeichnet Matteo Thun & Partners verantwortlich. Das Büro setzt auf natürliche Materialien, großzügige Blickachsen und fließende Übergänge nach außen. 

„Unser Ziel war eine Architektur, die nicht für sich alleine steht, sondern selbstverständlich mit diesem besonderen Ort verbunden ist. Landschaft, Licht und der Blick auf den See werden Teil der Räume und prägen das Erlebnis des Resorts.“
—Matteo Thun

Die Landschaftsplanung verantwortet João Nunes mit seinem Büro PROAP. Der Park wird mit den weiteren Bauphasen schrittweise realisiert und soll sich dauerhaft weiterentwickeln — Pflege und Weiterentwicklung bleiben fester Bestandteil des Resortbetriebs. Nunes dazu:

„Ein Park ist nie wirklich fertig. Pflanzen wachsen, verändern sich mit den Jahreszeiten und entwickeln über die Jahre ihren eigenen Charakter. Die Landschaft ist kein statischer Rahmen für die Architektur, sondern ein lebendiger Teil des Resorts.“
—João Nunes

Acquapura SPA, Falkyland und Freizeitangebot

Das Resort positioniert sich als „For-All-Resort" und richtet sich an Paare, Familien und Freundesgruppen. Zentrales Element ist das 5.500 m² große Acquapura SPA mit sieben Pools, einem Family SPA und einem Adults-only Rooftop SPA. Für Familien steht das 1.500 m² große Falkyland auf zwei Ebenen zur Verfügung, das Kletter- und Softplay-Bereiche, ein Botanic Science Lab, eine MasterChef Küche, Multimedia- und Gaming-Angebote sowie Bowling umfasst. Darüber hinaus integriert das Resort den Gardasee selbst in sein Angebot: Bootsausflüge, Wander- und Radrouten sowie Ausflüge in die Weinregionen Valtenesi und Franciacorta ergänzen das Programm.

Gastronomie: Artigiani, HOKU und das weltweit erste House of Negroni

Das gastronomische Angebot gliedert sich in eigenständige Konzepte. Das Artigiani Restaurant im obersten Stockwerk fokussiert auf norditalienische Küche, mediterrane Aromen und saisonale Produkte. Das HOKU Restaurant & Lounge verbindet italienische Gerichte mit internationalen und japanischen Einflüssen.

Auf dem Rooftop eröffnet das weltweit erste House of Negroni. Das Interior Design stammt vom Mailänder Architekturstudio Vudafieri Saverino Partners. Das Konzept verbindet italienische Aperitivo-Kultur mit moderner Barkultur, Musik und Events.

„Der Negroni steht für eine italienische Art, zusammenzukommen und den Moment zu genießen. Genau das soll auch dieser Ort sein: eine Bar für Gäste und Einheimische, die Genuss, Musik und den Gardasee verbindet.“
—Giancarlo Mancini, CEO House of Negroni

Italien als strategischer Wachstumsmarkt

Mit Salò setzt die FMTG ihren Expansionskurs in Italien fort. Das Land nimmt in der Entwicklungspipeline der Gruppe eine zentrale Rolle ein. 

„Italien ist für uns längst mehr als ein wichtiger Herkunftsmarkt oder ein einzelner Hotelstandort. Wir sehen hier langfristig großes Potenzial für die gesamte Gruppe. Salò zeigt sehr gut, wie wir in Italien wachsen wollen: mit außergewöhnlichen Standorten, starken Partnern und Mixed-Use-Projekten, die Hotellerie und Branded Residences miteinander verbinden. In diesem Segment verfügen wir mittlerweile über rund 20 Jahre Erfahrung. Diesen Weg wollen wir in Italien konsequent weiter ausbauen.“
—Otmar Michaeler

Mit der für Sommer 2027 geplanten Gesamtfertigstellung — inklusive der vier Villen — wird Salò das bislang umfangreichste Einzelprojekt der FMTG in Italien darstellen.