STRABAG d.o.o. hat als Federführer eines Konsortiums den Auftrag zum Bau des Loses A –Velenje des letzten noch fehlenden Abschnitts der 3. Entwicklungsachse (Nordkorridor) in Slowenien erhalten. Das Verbindungsstück der Schnellstraße Velenje–Koroška ist von zentraler Bedeutung und wird die regionale Anbindung verbessern, das bestehende Straßennetz entlasten, die Verkehrssicherheit erhöhen und die Fahrzeiten zwischen Slovenj Gradec und Velenje verkürzen.
Der Auftragswert beläuft sich auf insgesamt rund 194 Millionen Euro bei einem STRABAG-Anteil von 60 %. Das Projekt wurde von der slowenischen Autobahngesellschaft DARS d.d. in Auftrag gegeben und ist Teil eines langfristigen nationalen Infrastrukturprogramms, das die Mobilität zwischen der österreichischen und der kroatischen Grenze stärken soll. Die 3. Entwicklungsachse steht zudem im Einklang mit Sloweniens übergeordneter Strategie zur Infrastrukturentwicklung, die durch nationale Investitionsprogramme und die EU-Kohäsionspolitik gestützt wird.
"Neben den nahezu abgeschlossenen Arbeiten an den Baulosen B und H mit dem kürzlich eröffneten Konovo-Tunnel freuen wir uns sehr, einen weiteren Abschnitt dieser wichtigen Verkehrsverbindung übernehmen zu dürfen. Gemeinsam mit unserem ARGE-Partner werden wir unser technisches Know-how in dieses komplexe Projekt einbringen. STRABAG ist seit über 30 Jahren in Slowenien tätig, und dieser Auftrag stärkt unsere starke lokale Präsenz weiter."—Péter GlöcklerVorstandsmitglied der STRABAG SE für das Segment Süd + Ost
Das vergebene Los A – Velenje umfasst:
Das STRABAG-Konsortium wird zudem umfangreiche Arbeiten zur Verlegung von Versorgungsleitungen und zur Wasserregulierung durchführen. Die Bauarbeiten werden etwa 40 Monate dauern und im März 2026 starten. STRABAG kann auf eine erfolgreiche, langjährige Zusammenarbeit mit DARS d.d. zurückblicken. Auch bei diesem Projekt vereint das Konsortium umfassende regionale Fachkenntnisse und Kapazitäten, um eine effiziente und qualitativ hochwertige Ausführung zu gewährleisten.
Slowenien investiert weiterhin in den Ausbau und die Modernisierung seiner Verkehrsinfrastruktur. Dank staatlicher Fördermittel und der Entwicklungsprioritäten auf EU-Ebene bleibt das Land ein attraktiver und stabiler Markt für groß angelegte Infrastrukturprojekte. STRABAG ist seit 1995 auf dem slowenischen Markt tätig. Zu den aktuellen Vorzeigeprojekten in Ljubljana zählen das Emonika-Projekt mit dem höchsten Bürohochhaus Sloweniens sowie ein neuer Universitätskomplex für die veterinärmedizinische Fakultät. In Slowenien erzielte STRABAG zuletzt einen Jahresumsatz von rund 150 Millionen Euro und verfügt über einen Auftragsbestand von etwa 350 Millionen Euro.