In der Gemeinde Höhnhart (Ortsteil Herbstheim, Bezirk Braunau) hat die oekostrom AG den Betrieb einer neuen Agri-Photovoltaikanlage aufgenommen. Das 7,8-MWp-Projekt kombiniert Energieerzeugung mit landwirtschaftlicher Nutzung und ist Teil eines größeren Investitionsprogramms für regionale Solarstromproduktion. Die Bevölkerung profitiert zusätzlich von einem exklusiven, vergünstigten Kraftwerktarif.
Die Anlage befindet sich am Rand eines bestehenden Industriegebiets und wird künftig rund 3.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen. Die Fläche bleibt weiterhin landwirtschaftlich nutzbar: Zur Hälfte als Ackerland, – hier hat der Landwirt Pläne, Hafer und in weiterer Folge Soja anzubauen –, zur Hälfte als Grünland. Moderne, einachsig nachgeführte Module erhöhen den Energieertrag und verbessern die zeitliche Anpassung an den Verbrauch. Allein im Jahr 2026 werden 30 MW aus Agri-PV-Projekten in Betrieb genommen.
Regionale Zusammenarbeit und Vorteile für die Bevölkerung
Die Umsetzung wurde von den sieben Grundeigentümer und der Gemeinde gemeinsam getragen.
„Dass dieses Projekt so geschlossen unterstützt wurde, zeigt die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit.“—Elisabeth Reinthaler, Teamleiterin in Projektentwicklung PV-Kraftwerke bei der oekostrom AG
Die Menschen in Höhnhart profitieren zudem direkt: Sie erhalten Zugang zu einem exklusiven, vergünstigten Kraftwerktarif.
„Uns ist wichtig, dass Gemeinden und Bürger:innen spürbar an den Projekten vor Ort teilhaben.“—Jan Häupler, Vorstandsmitglied oekostrom AG
Für Oberösterreich ist dies bereits das zweite Agri-PV-Kraftwerk der oekostrom AG und das derzeit leistungsstärkste. Außerdem befindet sich in Burgkirchen (ebenfalls Bezirk Braunau) derzeit ein weiteres Agri-PV-Projekt im Bau, das im April fertiggestellt werden soll. Es umfasst künftig 2 MWp installierte Leistung – genug, um rund 600 Haushalte mit erneuerbarem Strom zu versorgen.