Quartier Q47: Mehr als die Hälfte der 213 Wohnungen übergeben
Was vor einiger Zeit noch eine Baustelle mit vielen Einzelmaßnahmen war, entwickelt sich zunehmend zu einem lebendigen Wohnquartier.
Für Menschen auf Wohnungssuche in Deutschland wird die Situation nach einer Studie immer schwieriger. "Das Wohnungsbauproblem ist immens", sagte der Immobilienmarktexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Michael Voigtländer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das arbeitgebernahe Institut war bisher davon ausgegangen, dass 308.000 neue Wohnungen pro Jahr gebaut werden müssten. Nun bezifferte es den Bedarf nach einer neuen Studie auf 372.000.
Hintergrund ist unter anderem die Zuwanderung, die zuletzt stärker ausgefallen ist als vom Institut erwartet. Im vergangenen Jahr waren in Deutschland 295.000 Wohnungen fertiggestellt worden; die deutsche Regierung hatte sich zu ihrem Start 400.000 pro Jahr vorgenommen. "Wir müssen die Bautätigkeit jetzt deutlich steigern", sagte Voigtländer. Der Druck auf den Mietwohnungsmarkt werde deutlich steigen. In den sieben größten Städten würden im Durchschnitt nur 59 Prozent der erforderlichen Wohnungen gebaut. Die Mieten bei Neuvermietungen stiegen besonders in Ballungsgebieten deutlich stärker an als früher. (apa)
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