BIG startet Umbau der Ballonhalle im Wiener Arsenal

Im Wiener Arsenal entsteht bis 2028 ein neuer Uni-Standort der Akademie der bildenden Künste Wien.
Ferdinand Neubauer
Ferdinand Neubauer
v.l.n.r: Rektor Johan Hartle, Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner und BIG Geschäftsführerin Christine Dornaus
v.l.n.r: Rektor Johan Hartle, Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner und BIG Geschäftsführerin Christine Dornaus
© Stefan Seelig

Mit dem Spatenstich startet die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) die Sanierung und Erweiterung der denkmalgeschützten Ballonhalle im Wiener Arsenal. Das ehemalige Militärgebäude aus den Jahren 1917/18 wird zu einem neuen Standort der Akademie der bildenden Künste Wien umgebaut. Geplant sind Flächen für das Institut für Konservierung und Restaurierung sowie das Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst.

Auf rund 3.600 Quadratmetern entstehen Seminarräume, Werkstätten, Labore, Ateliers sowie Veranstaltungsflächen. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen, die Inbetriebnahme Anfang 2028. Die BIG investiert mehr als 45 Millionen Euro.

„Historische Bausubstanz und moderne Forschungsinfrastruktur kommen in der Ballonhalle auf besondere Weise zusammen. Wo früher militärische Infrastruktur untergebracht war, schaffen wir heute moderne Arbeits- und Studienbedingungen.“
—Eva-Maria Holzleitner, Wissenschaftsministerin.

Der Entwurf stammt von Schenker Salvi Weber Architekten und ging aus einem Architekturwettbewerb hervor. Im Innenraum der rund 15 Meter hohen Halle werden zusätzliche Ebenen eingezogen. Das bestehende Tonnendach und die großen Fensterflächen bleiben erhalten. Ergänzt wird das Ensemble durch einen Neubau mit Werkstätten, Ateliers, Büro- und Laborflächen.

„Mit der Weiterentwicklung der historischen Ballonhalle und dem modernen Zubau schaffen wir einen neuen und bedeutsamen Standort für die Akademie der bildenden Künste Wien.“
—Christine Dornaus, BIG-Geschäftsführerin.

Für den Neubau wird eine klimaaktiv-Gold-Zertifizierung angestrebt. Geplant sind außerdem Entsiegelungsmaßnahmen, neue Grünflächen sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.