Brandschutztüren für Sandwichpaneelwände jetzt zugelassen

Die Systemlösung verbindet Tür, Zarge, Paneelwand und Befestigungsmittel zu einem abgestimmten Gesamtsystem
Lorenz Selinger
Lorenz Selinger
Brandschutztüren für Sandwichpaneelwände jetzt zugelassen
© Teckentrup

Im Industrie- und Hallenbau dominieren Sandwichpaneelwände als schnelle, wirtschaftliche Konstruktionslösung. Bislang fehlte eine geprüfte Möglichkeit, Brandschutztüren direkt in solche Wandsysteme zu integrieren. Teckentrup schließt diese Lücke mit den Türelementen EI₂60 und EI₂90 — erstmals steht damit eine zugelassene Systemlösung für spezifische Sandwichpaneelwände zur Verfügung.

Das Konzept setzt auf eine durchgängige Abstimmung aller Komponenten. „Die Systemlösung verbindet Tür, Zarge, Paneelwand und Befestigungsmittel zu einem abgestimmten Gesamtsystem“, heißt es seitens des Herstellers. Tragkonstruktion, Gebäudehülle und Türelement greifen ineinander, sodass Brandschutzanforderungen erfüllt werden, ohne großformatige Öffnungen zu verhindern. Diese Integration macht die Lösung sowohl für Neubauprojekte als auch für die Sanierung und Umnutzung von Bestandsgebäuden einsetzbar.

Die Türelemente der Klassifizierungen EI₂60 und EI₂90 sind bis zu einer Elementgröße von 2.500 x 3.000 mm lieferbar. Damit lassen sich auch großformatige Durchgänge in stark frequentierten Bereichen — etwa in Hallen- und Logistikzonen — realisieren, ohne die brandschutztechnische Qualität des Wandaufbaus zu beeinträchtigen. Die Elemente stehen ein- und zweiflügelig zur Verfügung.

Die Türelemente eignen sich für geprüfte Paneelaufbauten der Hersteller Euroclad, Paroc und Wenker. Damit adressiert Teckentrup konkrete Systemkombinationen, die in Industriehallen, Logistikzentren und Bürogebäuden verbreitet sind. Planende und ausführende Unternehmen erhalten mit dieser Zulassung eine normkonforme Grundlage für die Ausschreibung und Ausführung brandschutzrelevanter Wandöffnungen in Paneelbauweise.