Union Investment verkauft Einkaufszentrum in Mons
Größte Shoppingcenter-Transaktion in Belgien seit 2018.
Das hohe Transaktionsvolumen kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass vor allem stark risikodiversifizierte, gemischt genutzte Immobilien, mit einer Mischnutzung aus mehreren Bereichen wie Einzelhandel, Büro, Wohnen und teils gewerblichen Wohnanteilen bei Investoren besonders gefragt sind. Mit einem Anteil von über 28,5 Prozent zum Halbjahresende rangiert diese Assetklasse auf dem ersten Platz.
Institutionelle Wohnprojekte hingegen, die in den letzten Jahren die Führungsrolle eingenommen haben, sind auch auf Grund der eingeschränkten Verfügbarkeit mit einem Anteil von ca. 19 Prozent auf Platz zwei gerutscht, knapp vor Büro mit ca. 16 Prozent.
Der Anteil der krisenresistenten und sehr gut performenden Assetklasse Logistik liegt im ersten Halbjahr aufgrund der vorherrschenden Angebotsknappheit sowie der länger andauernden Transaktionsprozesse bislang nur bei 3 Prozent. Dieser Anteil dürfte im Lauf des Jahres jedoch noch steigen.
Die von den Auswirkungen der Pandemie besonders getroffenen Bereiche Einzelhandel und Hotel verzeichnen verstärktes Investoreninteresse, weswegen davon auszugehen sei, dass der aktuell im langjährigen Vergleich noch immer geringe Anteil dieser Assetklassen (Einzelhandel 15 % / Hotel 3 %) ansteigen wird, so EHL.
Laut Marktupdate stammen die Investoren im ersten Halbjahr mit wenigen Ausnahmen (8 %) nahezu ausschließlich aus Deutschland (36 %) und Österreich (56 %).
Aktuell würden sich wieder verstärkt Investoren außerhalb der DACH-Region nach Ankaufmöglichkeiten umsehen, allerdings werden sich die ersten Abschlüsse dieser Käufergruppe vermutlich erst im dritten und vierten Quartal in der Statistik wiederfinden.
Die Spitzenrenditen für institutionelle Wohnprojekte sowie Büroobjekte bewegen sich für Top-Produkte weiter um die 3 Prozent, im Logistikbereich liegen die Renditen für ausgewählte, langfristig vermietete Objekte weiterhin auf Rekordniveau von unter 3,50 Prozent.
Die Experten der EHL gehen derzeit davon aus, dass das Investmentvolumen des vergangenen Jahres von 4,55 Milliarden Euro 2022 übertroffen werden kann.
Größte Shoppingcenter-Transaktion in Belgien seit 2018.
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