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Deutsche Wohnen verdiente im Halbjahr mehr

Übernahme durch Vonovia soll beim dritten Versuch klappen.
Lisa Grüner
Lisa Grüner

Das Übernahmeziel des Branchenprimus Vonovia, der Berliner Immobilienkonzern Deutsche Wohnen, hat im ersten Halbjahr mehr verdient und bestätigt seine Jahresprognose. Das Ergebnis aus dem operativen Geschäft (FFO I) stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 291,4 Millionen Euro, wie der Konzern am Freitag in Berlin mitteilte. Für 2021 rechnet das Management weiter mit einem stabilen FFO I auf dem Vorjahresniveau von rund 544 Millionen Euro. Vonovia will den Berliner Konkurrenten im dritten Anlauf schlucken und das neue öffentliche Offert dafür noch im August vorlegen. 

Die Bochumer bieten nun 53 Euro je Aktie - insgesamt mehr als 19 Milliarden Euro - für den kleineren Rivalen. Die Deutsche Wohnen hatte sich hinter das Angebot gestellt. "Ein partnerschaftlicher Zusammenschluss mit der Vonovia ist strategisch nach wie vor sinnvoll und bietet signifikante Vorteile", hatte Deutsche-Wohnen-Chef Michael Zahn erklärt. Um erfolgreich zu sein, muss Vonovia mehr als 50 Prozent der Anteile einsammeln - an dieser Schwelle waren die Bochumer im letzten Anlauf gescheitert. (apa)