Digitales Bezahlen gewinnt an Bedeutung, Bargeld bleibt für Menschen unverzichtbar

Die OeNB veröffentlicht ihren Report 2026/14 zu Zahlungsmitteln
Lorenz Selinger
Lorenz Selinger
Digitales Bezahlen gewinnt an Bedeutung, Bargeld bleibt für Menschen unverzichtbar
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Der vorliegende Beitrag beleuchtet die aktuellen Ergebnisse der 2025 durchgeführten OeNB-Studie über die Nutzung von und die Einstellung zu verschiedenen Zahlungsmitteln privater Haushalte in Österreich. Die Ergebnisse zeigen, dass Bargeld in Österreich trotz fortschreitender Digitalisierung ein zentrales Zahlungsmittel bleibt. Zwar geht die Bargeldnutzung vor Ort langsam zurück, macht aber weiterhin 55 % aller Transaktionen und 45 % des Umsatzes aus. Gleichzeitig gewinnt digitales Bezahlen an Bedeutung, insbesondere im Online-Handel. Die meistgenutzten Zahlungsmittel dafür sind Karten (35 %) und digitale Geldbörsen (Wallets) oder Internetbezahlverfahren (30 %). Nicht zuletzt ist es den Österreichern ein Anliegen, zwischen Bargeld und digitalen Zahlungsmitteln, darunter in Zukunft voraussichtlich dem digitalen Euro, frei wählen zu können. 88 % der Befragten gaben an, Bargeld über einen Bankomaten zu beziehen, was die Bedeutung der OeNB-Initiative zur Aufstellung von Geldausgabegeräten im ländlichen Raum unterstreicht.

Autoren: Alexander Mayrhofer, Alexandra Storch (beide OeNB)