„Heuer schenkt der Osterhase bewusster und persönlicher. Das spürt auch der Handel. Die Menschen kaufen überlegter und geben heuer im Schnitt 150 Euro rund um Ostern aus. Süßigkeiten bleiben auch 2026 die klare Nummer eins unter den Ostergeschenken. Gleichzeitig boomen aber auch individuellere Geschenke wie Selbstgemachtes, der Einkauf am lokalen Ostermarkt sowie gemeinsame Erlebnisse und Ausflüge.“—Rainer Will, Handelsverband Geschäftsführer
Laut aktuellem Consumer Check des Handelsverbands geben die Österreicher:innen heuer rund 150 Euro pro Kopf für Geschenke und das Osterfest aus. Das ist etwas weniger als im Vorjahr (159 Euro), aber mehr als 2024 (145 Euro). Knapp ein Fünftel der Befragten (19%) plant heuer, nichts zu Ostern zu verschenken. Insgesamt rechnet der österreichische Einzelhandel mit einem Umsatz von über 260 Millionen Euro.
Geschenke-Ranking: Schokohasen an der Spitze
Für klassische Osternester mit gefärbten Eiern und Süßigkeiten werden heuer im Schnitt 29 Euro ausgegeben (VJ: 33 Euro), für sonstige Geschenke 43 Euro (VJ: 48 Euro). Für das Festessen oder den Osterbrunch planen die Österreicher:innen im Schnitt 57 Euro ein (VJ: 59 Euro), für Deko-Artikel 21 Euro (VJ: 19 Euro).
Bundesländer-Vergleich: Salzburg & Oberösterreich am spendabelsten
Am spendabelsten zu Ostern zeigen sich die Bewohner:innen der Bundesländer Salzburg und Oberösterreich mit 162 Euro pro Kopf, gefolgt von Niederösterreich und dem Burgenland mit 154 Euro. Hier das Regionen-Ranking:
Klarer Trend zu regionalen Händlern: nur 4% kaufen bei Temu & Shein
Ein klarer Trend zeigt sich auch in Richtung Regionalität: 68% der Konsumenten wollen heuer bewusst bei österreichischen bzw. regionalen Händlern einkaufen – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr (62%). Der Onlinehandel spielt zwar eine Rolle, bleibt aber nachrangig. 13% kaufen bei heimischen, 12% bei deutschen oder anderen europäischen Online-Shops. Nur 4% wollen für Ostern bei Fernost-Plattformen wie Temu oder Shein Einkäufe tätigen.
Die zugrunde liegende, repräsentative Umfrage wurde von Reppublika Research im März 2026 unter 1.014 Personen in Österreich durchgeführt.