Der Fertighaushersteller Elk errichtet am Firmensitz in Schrems (Waldviertel, Niederösterreich) eine neue Produktionsanlage mit einem Investitionsvolumen von rund 60 Millionen Euro. Den Spatenstich nahmen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Elk-CEO Matthias Calice und Bürgermeister David Süß vor.
Standortbekenntnis unter herausfordernden Rahmenbedingungen
„Wir machen dieses Projekt, weil wir an den Standort glauben und weil wir hier fantastische Mitarbeiter haben. Hier schlägt das Herz von Elk.“—Elk-CEO Matthias Calice
Zentralisierung von Bemusterung und Fertigung
Mit der neuen Anlage bündelt Elk künftig zwei Kernprozesse am selben Standort. Calice erläuterte: „In Zukunft werden alle Kunden hier ihre Häuser bemustern und diese werden hier in der Fabrik gebaut.“ Die Zusammenführung von Bemusterung und Produktion unter einem Dach zielt auf eine engere Verzahnung von Vertriebsprozess und Fertigung ab.
Mit dem 60-Millionen-Euro-Projekt setzt Elk ein Signal für den Produktionsstandort Österreich — zu einem Zeitpunkt, an dem viele Unternehmen der Baubranche Investitionsentscheidungen zurückstellen. Der Baustart in Schrems markiert einen der größten Einzelinvestitionen im niederösterreichischen Fertigbausegment der jüngeren Vergangenheit.