Energiekosten-Anstieg um 60% seit Jahresbeginn trifft auch KMU

Walter Veit, ÖHV-Präsident: „Auch KMU und Tourismus brauchen Energiekostenbremse"
Lorenz Selinger
Lorenz Selinger
Walter Veit
Walter Veit
© OEHV

Die Konjunkturanalyse von WIFO und IHS alarmieren: Zu den hohen Arbeits- und Bürokratiekosten kommen noch steigende Energiekosten. Die Regierung muss handeln, so die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV).

„Zu Rekord-Steuern, -Arbeitskosten und Bürokratieaufwand noch ein Energiekostenanstieg um 60% seit Jahresbeginn – das ist unleistbar! Mit Lösungen für die Industrie und breite Wählerschichten war die Regierung sehr schnell. Die KMU stellen 99 Prozent der Unternehmen im Land und 66 Prozent der Beschäftigten: Die dürfen nicht überbleiben.“
—Walter Veit, ÖHV-Präsident

Der Tourismus verbrauchte 2023 um zwei Drittel weniger Energie je Nächtigung als 2008, die Energiekosten steigen dennoch

„Man kann Strom sparen, was man will, die Folgen der Kriege in der Ukraine und jetzt im Iran machen nicht vor Branchengrenzen halt, die Hilfsmaßnahmen der Regierung leider schon. Das gefährdet Unternehmen und Arbeitsplätze bis in den letzten Winkel Österreichs.“
—Walter Veit, ÖHV-Präsident