Rund fünf Monate vor der geplanten Eröffnung präsentiert das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße sein erstes Musterzimmer. Das Projekt kommuniziert damit frühzeitig sein innenarchitektonisches Leitbild: „Natur, Design und regionale Baukultur verbinden sich darin zu einem Ganzen aus heimischen Materialien, klaren Linien sowie einer reduzierten, zeitlosen Gestaltung“, heißt es aus dem Projekt. Der Standort liegt im Einzugsbereich des Nationalpark Hohe Tauern; die Großglocknerregion bildet den gestalterischen Referenzrahmen.
Das Musterzimmer kombiniert heimische Holzarten mit Erdelementen und Metall. Naturholz kommt dabei in zwei Ausprägungen zum Einsatz: als Parkett im Bodenbereich sowie als Wand- und Deckenmaterial in naturbelassener, rauer Oberfläche. Daran schließen organisch geformte Steinfliesen an, die laut Projektkommunikation jeweils Unikate darstellen. Das Gestaltungsprinzip folgt dem Anspruch, „Natur und Technik, Tradition und Innovation, Entspannung und Aufregung, Entschleunigen und Beschleunigen“ miteinander zu verbinden.
Großformatige Fensterflächen integrieren die umgebende Landschaft aktiv in das Raumkonzept. Das Projekt beschreibt diesen Ansatz als Einbeziehung der „umgebenden Natur als erweiterten Bestandteil der Innenarchitektur“. Tageslicht und Außenfarben — das Grün der Wiesen, das Blau des Himmels — treten je nach Tageszeit und Lichtintensität in Wechselwirkung mit den Holz- und Erdtönen im Innenraum. Ergänzend strukturiert ein gezielter Kunstlichteinsatz individuelle Zonen für unterschiedliche Nutzungen: Kommunikation, Lesen und Ruhen.
Das Gesamtprojekt sieht laut Projektkommunikation 13 einstöckige und zwei doppelstöckige Suiten vor, ergänzt durch eine Rooftop-Suite sowie fünf eigenständige BergHäuser. Das Musterzimmer dient als innenarchitektonische Referenz für dieses Raumprogramm. Ein konkreter Eröffnungstermin wurde bislang nicht kommuniziert; die Angabe „rund fünf Monate“ verweist auf eine Eröffnung im laufenden Jahr.