Fitnessstudio für Timber Peak als urbane Ergänzung

Das Freizeitangebot soll Mehrwert für Unternehmen, Mitarbeiter und Anwohner im neuen Stadtquartier schaffen.
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
Timber Peak
Timber Peak
© HH Vision

Vom Schreibtisch zum Stepper: UBM Development Deutschland sondiert für ihr Büroprojekt Timber Peak im Mainzer Zollhafen Fitnessstudio-Betreiber. Das Angebot soll das erste Holz-Hybrid-Hochhaus der Stadt, das gerade fertiggestellt wurde, um einen urbanen Baustein ergänzen.

„Neben modernen Büroflächen könnte vor Ort ein Freizeit- und Gesundheitsangebot entstehen, das sowohl den Mietern des Gebäudes als auch dem wachsenden Quartier zugutekäme.“
—Christian Berger, Vorsitzender der Geschäftsführung von UBM Development Deutschland.

Im höchstem Holz-Hybrid-Bau in Rheinland-Pfalz werden die insgesamt 8.750 Quadratmeter Mietfläche, die sich auf zwölf Stockwerken verteilen, gerade bezugsfertig. Mit dem Medizintechnikunternehmen Dexcom hat bereits ein erster Mieter rund 2.000 Quadratmeter angemietet, der vor einigen Tagen eingezogen ist.

Workout mit Quartiersbezug statt Studio von der Stange

Christian Berger: „Mit dem Timber Peak haben wir nicht einfach ein Bürogebäude realisiert, sondern einen Ort, der Arbeiten, Aufenthaltsqualität und Urbanität zusammenbringt. Hier gibt es Arbeitswelten mit Rheinblick, viel Tageslicht sowie eine Dachterrasse.“ Ein Fitnessstudio würde sich aus Sicht des Entwicklers aus mehreren Gründen anbieten: für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern zusätzliche Qualitäten im Arbeitsalltag bieten möchten, für Beschäftigte, die vor oder nach der Arbeit trainieren wollen und für Bewohner des Zollhafens, die fußläufig ein hochwertiges Sport- und Freizeitangebot suchen. „Gesucht wird daher ein Betreiber, der zum Anspruch des Standorts passt“, sagt Berger. „Der Zollhafen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem neuen urbanen Stück Mainz entwickelt. Wo Wohnen, Arbeiten und Leben zusammenfinden, gewinnen gesundheits- und freizeitorientierte Angebote an Bedeutung. Ein Fitnessstudio wäre auch ein städtebaulich sinnvoller Beitrag für das Quartier“, so Berger weiter.

Ein Holz-Hybrid-Hochhaus als Schlussstein eines neuen Stadtteils

Das Timber Peak markiert als rund 40 Meter hohes Holz-Hybrid-Hochhaus einen architektonischen Akzent im Zollhafen. Die Flächen sind ab etwa 300 Quadratmetern teilbar und richten sich an Mieter, die moderne Arbeitsumgebungen mit nachhaltiger Bauweise verbinden wollen. Rund 1.050 Kubikmeter Holz, ein innovatives Energiekonzept mit Photovoltaik, Geothermie und adiabater Kühlung sowie die Möglichkeit eines klimaneutralen Gebäudebetriebs machen das Projekt besonders nachhaltig. Zugleich ist das Timber Peak Teil einer größeren Entwicklung. UBM entwickelt in direkter Nachbarschaft nicht nur das Wohnprojekt HAVN, sondern auch das Baufeld „Molenkopf Nord“ im Mainzer Zollhafen, für das jüngst der Architekturwettbewerb entschieden wurde. Als Sieger ging das Münchner Büro bogevischs buero hervor. Mit dem Projekt Molenkopf Nord schließt UBM einen der letzten Bausteine des neuen Stadtquartiers am ehemaligen Zollhafen. Das exponierte Grundstück mit dreiseitiger Wasserlage bietet Potenziale für hochwertigen Wohnungsbau und markiert einen städtebaulich bedeutenden Abschluss der Nordmole.