Grossmann + Kaswurm sieht 2026 neues Zeitfenster für Zinshaus-Investments

2026 öffnet laut Grossmann + Kaswurm ein günstiges Einstiegsfenster für Zinshaus-Investments in Wien.
Ferdinand Neubauer
Ferdinand Neubauer
Grossmann + Kaswurm sieht 2026 neues Zeitfenster für Zinshaus-Investments
© Grossmann + Kaswurm

Der Wiener Entwickler Grossmann + Kaswurm sieht nach der Immobilienkrise neue Chancen für Investorinnen. Seit Beginn der Marktverwerfungen hat das Unternehmen 186 Wohnungen mit rund 14.800 Quadratmetern Nutzfläche umgesetzt. Aktuell liegt das Projektvolumen bei 89 Millionen Euro.

Geschäftsführer Benedikt Grossmann sagt: „Das klassische Zinshausmodell Ankauf – Sanierung – Parifizierung – Abverkauf wird wieder deutlich attraktiver. Die Einstandspreise liegen heute rund 50 Prozent unter Vorkrisenniveau.“ Das eröffne neue Renditechancen und gleiche einen Teil der gestiegenen Finanzierungs-, Bau- und Regulierungskosten aus. Die Nachfrage nach Altbauwohnungen sei weiterhin gut.

„Wenn Zinsen stabil bleiben, weniger Wettbewerb herrscht, Einstiegspreise attraktiv sind und die Nachfrage nach Wohnraum in Wien unverändert hoch bleibt, entsteht ein ideales Fenster für Investorinnen. 2026 wird das Jahr jener, die diese Marktchancen erkennen und handeln.“
—Benedikt Grossmann, Geschäftsführer Grossmann + Kaswurm.

Auch Peter Kaswurm sieht Potenzial, kritisiert aber die Rahmenbedingungen: „Der Markt hat massiv an Tempo verloren – nicht, weil die Nachfrage fehlt, sondern weil Regulierung und Finanzierungspraxis viele Projekte ausbremsen.“ Banken würden oft nur rund 60 Prozent finanzieren – auf konservativer Bewertungsbasis. „Die aktuellen Regeln verhindern damit eine rasche, aber dringend notwendige Entwicklung von Wohnraum in Wien.“

Das Unternehmen setzt weiter auf Zinshäuser mit kalkulierbarem Zustand, guten Lagen und klarer Nachfrage. Zu den aktuellen Projekten zählen unter anderem „Soda House“ in Wien-Währing, „Parkside“ in Mariahilf und „Flow“ in Floridsdorf.