Die INDUSTRIA, Immobilienmanager aus Frankfurt am Main und Teil der Becken-Gruppe, kommt mit einer angepassten Variante des offenen Immobilien-Spezialfonds ‚Industria Wohnen Deutschland VIII‘ an den Markt. Mit dem Vehikel plant die INDUSTRIA, zwischen 200 und 300 Mio. Euro Eigenkapital bei institutionellen Investoren einzusammeln. Das Fondsvolumen soll 300 bis 500 Mio. Euro erreichen. Die angestrebte durchschnittliche Zielausschüttungsrendite liegt bei mindestens 4,0 Prozent p.a. Grundsätzlich kann der Fonds in Neubau- und Bestandsimmobilien investieren, auch eine Beimischung von Immobilien in serieller bzw. modularer Bauweise ist möglich. Als Service-KVG fungiert die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft. Der Fonds war bereits 2022 konzipiert worden, wurde aber zwischenzeitlich aufgrund der veränderten Marktparameter zurückgestellt.
„Der Fonds erfüllt die Anforderungen gemäß Artikel 8 der Offenlegungsverordnung. Dafür wurden ökologische Merkmale für die zu erwerbende Objekte definiert, die sicherstellen, dass die regulatorischen Vorgaben erfüllt werden. Gleichzeitig lassen diese Merkmale der INDUSTRIA als Asset Manager auch genügend Freiraum, um Opportunitäten zu nutzen. Beispielsweise muss ein Teil der Wohnimmobilien Energieeffizienzklasse B oder besser aufweisen. Ist die Energieeffizienzklasse bei Erwerb geringer, besteht die Möglichkeit, die energetischen Anforderungen auch zu erreichen, indem in den ersten fünf Jahren nach Erwerb eine deutliche Verbesserung durch entsprechende Maßnahmen an den Objekten erzielt wird.—Thomas Wirtz FRICS, Geschäftsführer der INDUSTRIA Immobilien
In die Fondskonzeption eingeflossen sind auch die Erkenntnisse der jüngsten Investorenumfrage ‚INDUSTRIA Wohninvestmenttrends‘ vom Frühjahr 2026. Im Rahmen der Befragung war bei Wohninvestments eine Kombination aus Bestands- und Neubauimmobilien die beliebteste Strategie (rund 42 Prozent der Befragten). „Auch was die Risikostrategie des Fonds – Core/Core+ – und die Höhe der Ausschüttung angeht, sind wir mit dem neuen Fonds auf der Linie dessen, was Anleger aktuell nachfragen“, sagt Wirtz.