Expo Real 2026: Immobilien müssen sich ihren Platz im Portfolio neu verdienen
Die Hoffnung auf eine stärkere Belebung des europäischen Immobilientransaktionsmarktes hat sich 2026 bislang nicht erfüllt.
Die Zukunft klimaneutraler Architektur liegt im intelligenten Umgang mit dem Bestand, ist Architektin Jutta Albus überzeugt. In der 22. Folge von simplicity – einfach bauen, dem Podcast von KS-Original, spricht die Professorin der Hochschule Bochum mit Rebekka Pottgüter über das in Kooperation mit der TU München durchgeführte Forschungsprojekt Einfach (Um)bauen und dessen Beitrag zur Bauwende.
Einfach (Um)bauen als Folgeprojekt auf Florian Naglers Einfach bauen untersucht die Sanierbarkeit großer Bestandsportfolios; von Jugendherbergen bis zu Wohnsiedlungen. Im Fokus: dezentrale, einfache Eingriffe, die die graue Energie nutzen, regulative Komplexität reduzieren und zugleich Effizienzhausstandards erreichen.
Albus zeigt auf, warum selektive Maßnahmen oft wirksamer sind als Vollsanierungen. Darüber hinaus erklärt sie, wie sich Nutzerverhalten, Gebäudetechnik und der politische Rahmen zusammendenken lassen und welche Rolle Datenqualität und Förderstrukturen für eine skalierbare Bestandstransformation spielen.
Im Gespräch erläutert sie außerdem, weshalb Umbau nicht nur technisch möglich, sondern ökologisch wie ökonomisch zwingend ist und warum die Bauwende vor allem an investiver Zurückhaltung scheitert.
Die Hoffnung auf eine stärkere Belebung des europäischen Immobilientransaktionsmarktes hat sich 2026 bislang nicht erfüllt.
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„Resilient durch Vielfalt: Mit Gewerbeparks und Gewerbehöfen stabil durch die Krise“.