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Der Berliner Investment- und Asset Manager JUNIQO Invest hat gemeinsam mit Gründer Nino Nowack eine Wohnanlage in Oranienburg, Brandenburg, erworben. Die Transaktion ergänzt den im Februar 2026 vollzogenen Ankauf eines Wohnobjekts in Potsdam und setzt die strategische Neuausrichtung des Unternehmens fort: JUNIQO verlagert Investitionsschwerpunkte gezielt ins Berliner Umland, um Klumpenrisiken gegenüber der Berliner Regulierungspolitik zu reduzieren.
Die erworbene Wohnanlage befindet sich in der Kanalstraße 21–26 in Oranienburg, unmittelbar am Schlosspark mit Orangerie. Der Komplex umfasst 33 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 2.543 Quadratmetern sowie 29 Tiefgaragenplätze. Das Gebäude stammt aus dem Baujahr 1998 und befindet sich laut Angaben des Erwerbers in technisch gutem und gepflegtem Zustand. Die Grundrisse sind funktional; großzügige Balkone, Loggien und Dachterrassen kennzeichnen den Bestand.
Der Kaufpreis lag bei rund 4,1 Millionen Euro. Verkäufer ist eine Erbengemeinschaft. Die jährliche Nettokaltmiete beläuft sich auf rund 242.000 Euro. Das Objekt ist nahezu vollvermietet; ein geringer, fluktuationsbedingter Leerstand besteht derzeit.
Oranienburg liegt im Landkreis Oberhavel, wenige Kilometer von der nördlichen Stadtgrenze Berlins entfernt. Die Kreisstadt verfügt über einen S-Bahn-Anschluss nach Berlin und profitiert von ihrer Lage im grünen Umland. Die Nachfrage spiegelt sich in der Bevölkerungsentwicklung wider: Seit 1990 stieg die Einwohnerzahl von rund 28.700 auf heute rund 50.000.
„Mit dem Ankauf des Wohnensembles in Oranienburg stärken wir vor allem unsere Risikoverteilung in Bezug auf die Lage, politische Risiken und möglichen Baukosten im Portfolio. Die investitionsunfreundliche Berliner Politik und seit der letzten Wahl nochmals im Besonderen, stärkt unseren Fokus auf das Berliner Umland. Aus diesem Grund haben wir schon vor einiger Zeit unsere Investitionsstrategie angepasst und erwerben verstärkt bestehende und in einem guten Zustand befindliche Wohnbestände bewusst außerhalb der Stadtgrenzen von Berlin“.—Nino Nowack, Gründer und Geschäftsführer von JUNIQO Invest
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