Kindergarten in St. Martin am Tennengebirge erweitert

Neuer Holz-Zubau schafft zwei Gruppenräume. Gemeinde investiert 3,3 Mio. Euro in Betreuung und Infrastruktur.
Ferdinand Neubauer
Ferdinand Neubauer
Bildtext: Einweihung des erweiterten Kindergartens (v. l.): Thomas Maierhofer (GF Salzburg Wohnbau), Anna Weran-Rieger (Kindergartenpädagogin), Kindergartenleiterin Daniela Kraft, Landesrätin Daniela Gutschi, Johannes Schlager (Bgm.), Theresa Wallinger (Kindergartenpädagogin) und LAbg. Karin Berger
Bildtext: Einweihung des erweiterten Kindergartens (v. l.): Thomas Maierhofer (GF Salzburg Wohnbau), Anna Weran-Rieger (Kindergartenpädagogin), Kindergartenleiterin Daniela Kraft, Landesrätin Daniela Gutschi, Johannes Schlager (Bgm.), Theresa Wallinger (Kindergartenpädagogin) und LAbg. Karin Berger
© Franz Neumayr

Die Gemeinde St. Martin am Tennengebirge hat ihren Kindergarten erweitert. Nach acht Monaten Bauzeit wurde der eingeschossige Holz-Zubau mit rund 425 m² Nutzfläche offiziell eröffnet. Er bietet Platz für zwei zusätzliche Gruppenräume sowie zwei Bewegungsräume. Gleichzeitig wurden die Außenanlagen und die Verkehrssituation vor dem Kindergarten neu gestaltet.

Mit der Erweiterung reagiert die Gemeinde auf den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen.

„Mit dem neuen Zubau schaffen wir ein gutes Umfeld für unsere Kleinsten und verbessern zugleich die Arbeitsbedingungen für das pädagogische Personal.“
—Johannes Schlager, Bürgermeister St. Martin am Tennengebirge.

Geplant wurde das Projekt vom Architekturbüro STUDIO WG3 unter der Leitung von Christian Reschreiter. Der Neubau verbindet den bestehenden Kindergarten funktional mit den bestehenden Gebäuden. Neben dem Zubau wurden auch Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Kindergarten und in der Volksschule umgesetzt.

„Dieses Projekt verbindet Nachhaltigkeit mit Effizienz. Die Holzbauweise ermöglichte nicht nur eine rasche Umsetzung, sondern schafft auch ein angenehmes und nachhaltiges Lern- und Betreuungsumfeld.“
—Thomas Maierhofer, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau.

Insgesamt wurden rund 3,3 Millionen Euro in das Projekt investiert. Das Land Salzburg unterstützte die Erweiterung mit 1,8 Millionen Euro aus dem Gemeindeausgleichsfonds. „Überall dort, wo ein Kindergarten erweitert wird, ist Zukunft zu Hause. Und für die Betreuung unserer Jüngsten ist klar, dass es bestmögliche Rahmenbedingungen braucht“, sagt Landesrätin Daniela Gutschi.