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Kurz & Bündig: International

Die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG hat ihre 60-prozentige Beteiligung an den Hotels angelo und Liner am internationalen Flughafen Koltsovo in Ekaterinburg an einen Privatinvestor verkauft, der Kaufvertrag konnte Ende September erfolgreich abgeschlossen werden.
Melanie Thalhammer
Melanie Thalhammer

Warimpex

Russland als Kernmarkt

Die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG hat ihre 60-prozentige Beteiligung an den Hotels angelo und Liner am internationalen Flughafen Koltsovo in Ekaterinburg an einen Privatinvestor verkauft, der Kaufvertrag konnte Ende September erfolgreich abgeschlossen werden. Über den Kaufpreis ist Stillschweigen zwischen den Parteien vereinbart worden. „Der Verkauf unserer Mehrheitsbeteiligung an den zwei Hotels erfolgte im aktuell schwierigen russischen Marktumfeld und wird sich dennoch positiv in unserer Bilanz widerspiegeln. Trotz unseres Rückzugs aus Ekaterinburg wird Russland auch weiterhin einer unserer wichtigsten Kernmärkte bleiben, wo wir mit der Entwicklung der AIRPORTCITY St. Petersburg gute Fortschritte erzielen.

So wurde erst vor kurzem der bereits voll vermietete Büroturm Zeppelin der zweiten Bauphase fertiggestellt“, zeigt sich Warimpex-CEO Franz Jurkowitsch überzeugt. Das 4-Sterne-Flughafenhotel angelo eröffnete 2009 und ist direkt mit dem Passagierterminal des internationalen Flughafens Ekaterinburg-Koltsovo verknüpft. Insgesamt bietet das Hotel 211 schallisolierte Zimmer und Suiten, den Gästen steht des Weiteren ein Konferenzzentrum mit zwölf Tagungsräumen zur Verfügung. Das Hotel Liner ist mit 152 Zimmern bereits seit 1968 in Betrieb und entspricht nach einer Renovierung internationalen Standards.


NEMA

Shoppen in Starnberg

Die Retailexperten von EHL Immobilien sind von einem deutschen Privatinvestor mit der Entwicklung eines nachhaltigen Einzelhandels- und Vermietungskonzeptes für ein Retailobjekt in Starnberg bei München beauftragt worden: Das Projekt „Neuer Markt Starnberg“ (NEMA) wird ca. 11.300 m² Einzelhandelsfläche auf zwei Etagen umfassen. Für das Projekt NEMA ist gemeinsam mit der Stadt Starnberg ein internationaler Architektenworkshop ausgerichtet worden, das Einkaufszentrum soll 2017 mit der Bauphase starten.

„Wir sind stolz, dass unsere Einzelhandelsexpertise auch am deutschen Markt überzeugt“, ist Michael Ehlmaier, geschäftsführender Gesellschafter von EHL Immobilien, begeistert. Die zentrale Lage direkt gegenüber des stark genutzten S-Bahnhofs Starnberg Nord und des Busbahnhofs soll einen weiteren Pluspunkt des geplanten Zentrums darstellen. Von den Mietern her soll ein ausgewogener Mix geboten werden, u.a. wird ein Lebensmittelmarkt, ein Drogeriemarkt, Textil- und Schuhhändler und ein Elektromarkt geboten werden.

Der Standort in Starnberg zeichnet sich durch sein hohes Potential aus, bisher sind kaum internationale Einzelhändler in der Stadt vetreten. „Das NEMA wird diese Lücke schließen und eine optimale Ergänzung zum gut etablierten, eher höherpreisigen innerstädtischen Einzelhandelsangebot von Starnberg sein“, erklärt Jörg Bitzer, Einzelhandelsexperte bei EHL. Die Fertigstellung des Einkaufszentrums ist für 2018/19 geplant.


PORR

Gleisbau in Katar

PORR ist durch die Herstellung der Festen Fahrbahn in Katar bereits mit seinem dritten Großauftrag in Katar betraut worden: Der Auftraggeber ist ein Konsortium unter der Leitung von Mitsubishi Heavy Industries Ltd. Das Projekt wird von der PORR Bau GmbH in Kooperation mit dem lokalen Tochterunternehmen PORR Qatar Construction W.L.L. durchgeführt und umfasst die Produktion, Lieferung und Verlegung der Gleisbauplatten für die drei U-Bahn-Linien Green, Red und Gold Line. „Das Slab Track System der PORR eignet sich optimal für die spezifischen Bedingungen der Region und ist gleichzeitig leicht zu warten.

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Die Technologie kann auch perfekt für Langstrecken- und Bahnfrachtprojekte in Katar, im Oman, den VAE und Saudi-Arabien eingesetzt werden“, zeigt sich Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR, erfreut, dass die Kunden in Katar von der Gleisbau-Technologie überzeugt sind.


„EMEA Prime Rendits and Yields“

Im freien Fall

Mit ihrer aktuellen Untersuchung „EMEA Prime Rents and Yields“ kommt das Immobilienberatungsunternehmen CBRE zum Ergebnis, dass sich die Renditekompression auf den gewerblichen Immobilienmärkten in Europa auch im dritten Quartal 2015 angesichts der gestiegenen Nachfrage von Investoren über alle Nutzungsarten hinweg fortsetzt. Insgesamt sind 162 Kombinationen aus verschiedenen Nutzungsarten und Standorten innerhalb der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) untersucht worden, 71 Standorte haben im dritten Quartal 2015 sinkende Spitzenrenditen verzeichnet.

Der stärkste Rückgang ist im Industrie- und Logistiksektor zu verzeichnen, wo die Spitzenrendite um 20 Basispunkte, im Vorjahresvergleich sogar um insgesamt 60 Basispunkte gesunken ist. „Der Trend der sinkenden Spitzenrenditen kennzeichnet den Markt in der Region EMEA nunmehr seit drei Jahren“, so Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland. „Alle Marktdaten sprechen dafür, dass sich dieser Trend auch in Zukunft fortsetzen wird.“