Geteilte Elektromobilität etabliert sich in Wien als fester Bestandteil urbaner Mobilität. Die aktuellen Nutzungsdaten des Wiener Anbieters MO.Point für das Jahr 2026 belegen: Die Nachfrage nach gemeinsam genutzten E-Fahrzeugen und E-Bikes wächst kontinuierlich – besonders an Standorten mit einem breiten Angebot werden die Fahrzeuge intensiv genutzt.
Die E-Carsharing-Flotte von MO.Point legt im Jahr 2026 durchschnittlich rund 680 Kilometer pro Fahrzeug und Monat zurück. Spitzenreiter ist der VW ID.4 an der Mobilitätsstation Berresgasse: Das Fahrzeug erreicht durchschnittlich 1.790 Kilometer pro Monat, wurde heuer bereits von 32 unterschiedlichen Nutzer:innen gebucht und verzeichnet 367 Buchungen.
Der Gesamtfuhrpark von MO.Point umfasst derzeit:
Standortmodelle: Öffentliche Stationen und exklusive Wohnstandorte
MO.Point differenziert zwischen öffentlichen Standorten, die allen Nutzer:innen offenstehen, und exklusiven Wohnstandorten, die ausschließlich Bewohner:innen zur Verfügung stehen. An den Mobilitätsstationen in der Berresgasse stehen E-Bikes, E-Lastenräder sowie drei unterschiedliche E-Autos bereit. Exklusive Sharing-Angebote betreibt MO.Point unter anderem bei den Danube Flats und dem Marina Tower.
E-Lastenräder: Spitzenreiter bei Buchungen und Auslastung
Nach Buchungsanzahl führt das „E-Lastenrad 3“ an der Berresgasse mit 65 Buchungen im Jahr 2026. Die höchste Auslastung erreicht das E-Lastenrad am DC Tower mit rund 40 Prozent. Die dort stationierten E-Bikes, E-Scooter und das E-Lastenrad kommen gemeinsam auf eine durchschnittliche Auslastung von rund 34 Prozent.
Effizienzgewinn für Städte und Nutzer
Sharing-Angebote leisten nach Einschätzung von MO.Point einen messbaren Beitrag zu effizienterer Stadtmobilität: Nutzer:innen vermeiden die Kosten eines eigenen Fahrzeugs, weniger abgestellte Privat-Pkw entlasten den öffentlichen Raum, und der Gesamtbestand an Fahrzeugen sinkt.
„Unsere Zahlen zeigen, dass Sharing-Angebote längst im Alltag angekommen sind. Besonders dort, wo Wohnen, Arbeiten und öffentliche Verkehrsmittel optimal miteinander verknüpft sind, werden unsere Fahrzeuge intensiv genutzt. Jede gemeinsam genutzte Fahrt trägt dazu bei, Mobilität effizienter, kostengünstiger und platzsparender zu gestalten.“—Stefan Melzer, Geschäftsführer von MO.Point