Die neoshare Valuation GmbH ist von dem Sanierungsverfahren ihrer Muttergesellschaft PTXRE nicht betroffen. Diese hatte zu Beginn der Woche vorläufige Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Dem Antrag wurde am 18. März 2026 vom zuständigen Gericht stattgegeben. Die 100%-ige Tochtergesellschaft neoshare Valuation GmbH agiert als rechtlich und finanziell eigenständige Gesellschaft innerhalb der Gruppe. Ihr Geschäftsbetrieb läuft unbeeinflusst weiter.
Das bis Anfang 2025 unter „L+P Immobilienbewertung“ firmierende Bewertungsunternehmen wurde im vergangenen Jahr in die damalige neoshare Real Estate, die seit dem 1. August 2025 unter dem Namen PTXRE firmiert, als Tochtergesellschaft integriert.
„Unsere operative Lage ist gesund und wir schreiben schwarze Zahlen."—Helge Ludwig, Geschäftsführer der neoshare Valuation
„Für unsere Kunden und Mitarbeitenden ändert sich durch die Situation der PTXRE nichts.“—Melanie Mittler, ebenfalls Geschäftsführerin der neoshare Valuation
Stabilität in einem herausfordernden Marktumfeld neoshare Valuation hat im Geschäftsjahr 2025 Immobilien und Portfolios mit einem Gesamtvolumen von rund 26 Milliarden Euro bewertet. Damit liegt das Bewertungsvolumen um rund eine Milliarde Euro über dem Vorjahr. Die Anzahl der erstellten Gutachten blieb mit rund 1.300 auf dem Niveau von 2024.
„Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt war auch 2025 von einer verhaltenen Transaktionsdynamik und einer insgesamt geringen Ankaufstätigkeit geprägt. Vor diesem Hintergrund bewertet neoshare Valuation die stabile Gutachtenanzahl und das gestiegene Bewertungsvolumen als Ausdruck einer weiterhin hohen Nachfrage nach unabhängigen, belastbaren Wertermittlungen, insbesondere im institutionellen Kontext. Gerade in Marktphasen mit eingeschränkter Liquidität und erhöhten Unsicherheiten kommt der qualifizierten Bewertung eine zentrale Bedeutung zu. Sie schafft Transparenz und bildet eine verlässliche Grundlage für Investitions- und Finanzierungsentscheidungen.“—Stefan Piosczyk, Geschäftsführer der neoshare Valuation GmbH