Im Rahmen des Frühlingsfestes der GBV Landesgruppe Niederösterreich wurde vergangenen Mittwoch, in der „Garten Tulln“ feierlich der Niederösterreichische Wohnbaupreis 2025 verliehen. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Bauwirtschaft würdigten dabei herausragende Projekte des gemeinnützigen Wohnbaus in Niederösterreich.
Die GBV Landesgruppe Niederösterreich und der Niederösterreichische Verein zur Verleihung des Wohnbaupreises zeichneten vergangenen Mittwoch, dem 13. Mai 2026, im Rahmen ihres Frühlingsfestes in der „Garten Tulln“ den Niederösterreichischen Wohnbaupreis aus. Der Preis würdigt herausragende Leistungen im gemeinnützigen Wohnbau im Jahr 2025 und stellt innovative, nachhaltige sowie leistbare Wohnbauprojekte in fünf Kategorien in den Mittelpunkt.
Bewertet wurden die eingereichten Projekte von einer neunköpfigen Fachjury unter dem Vorsitz der Architektin Martina Podivín. Bei der Beurteilung der Neubauprojekte standen neben architektonischer Qualität insbesondere ökologische und soziale Aspekte im Mittelpunkt.
Ebenso berücksichtigt wurden die städtebauliche Einbindung, die Gestaltung der Fassaden, Energieeffizienz sowie der Einsatz hochwertiger und nachhaltiger Materialien. Im Bereich der Bestandssanierung spielten vor allem innovative Ansätze und ökologische Verbesserungen eine wesentliche Rolle. Über alle Kategorien hinweg war zudem die Leistbarkeit des Wohnens ein zentrales Bewertungskriterium. Dabei flossen unter anderem die Herstellungs-kosten, Finanzierungsmodelle sowie die langfristigen Betriebs- und Wohnkosten in die Gesamtbewertung ein.
GBV-Landesgruppenobmann Christian Rädler begrüßte gemeinsam mit Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Stefan Haertl, Präsident des Vereins zur Verleihung des Wohnbaupreises zahlreiche Gäste aus Politik, Wohnbauwirtschaft, Architektur und Bauwirtschaft zur feierlichen Preisverleihung.
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister unterstrich die Bedeutung des gemeinnützigen Wohnbaus für das Bundesland Niederösterreich und gratulierte den ausgezeichneten Unternehmen und Projektverantwortlichen.
„Der gemeinnützige Wohnbau ist ein zentraler Garant für leistbares und qualitativ hochwertiges Wohnen in Niederösterreich. Mit dem Wohnbaupreis werden Projekte ausgezeichnet, die architektonische Qualität, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in besonderer Weise verbinden. Diese Projekte zeigen, was unsere Branche - selbst im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld – fähig ist zu leisten.“—Christian Rädler
Die Preisträger des Niederösterreichischen Wohnbaupreises 2025
Gewinner Kategorie Geschoßwohnbau:
Projekt Rosenburg-MoldBauträger: KAMPTAL Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft GmbHPlanung: AH3 Architekten ZT GmbH
Projekt TraismauerBauträger: Terra Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H.Planung: Team Ullrich Architekten
Projekt Bruck an der LeithaBauträger: Familienwohnbau Niederösterreich gemeinnützige Wohnbau- und Baubetreuungsgesellschaft m.b.HPlanung: GC Architektur ZT GmbH
Gewinner Kategorie Sanierung:
Projekt HornBauträger: Kamptal Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft GmbHPlanung: Architekt Litschauer ZT-GmbH
Gewinner Kategorie Sonderwohnbau:
Projekt Markersdorf-HaindorfBauträger: GEDESAG Gemeinnützige Donau-Ennstaler SiedlungsaktiengesellschaftPlanung: Architekt Christian Galli ZT GmbH
Zusätzlich wurden Anerkennungen an Projekte in Schwadorf und Ternitz vergeben.
Im Zuge der Veranstaltung wurden zudem Manfred Damberger und Wilhelm Gelb, die beide über viele Jahre in der Interessensvertretung der Gemeinnützigen Bauvereinigungen tätig waren, von GBV Bundesobmann Stellvertreterin Isabella Stickler mit dem Großen Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Damit wurden ihre langjährigen Verdienste um den gemeinnützigen Wohnbau und ihr besonderes Engagement für die Branche gewürdigt.
Bei Sonnenschein klang das Frühlingsfest nach der Preisverleihung bei Grillerei, Getränken und musikalischer Unterhaltung durch die „Basco Brothers“ in entspannter Atmosphäre aus.