Im Juli 2026 setzte der österreichische Einzelhandel laut vorläufigen Daten von Statistik Austria nominell um 3,2 % mehr um als im Juli 2025. Inflationsbereinigt (real) entspricht dies einem Plus von 2,0 %. „Im Juli 2026 erwirtschaftete der österreichische Einzelhandel nominell um 3,2 % und inflationsbereinigt um 2,0 % mehr Umsatz als im Juli des Vorjahres. Dabei lagen die Umsätze sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch im Non-Food-Bereich über dem Niveau von 2025“, so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria. Die Tankstellenumsätze zeichnen ein differenziertes Bild: Aufgrund der anhaltend hohen Treibstoffpreise stiegen die Umsätze der Tankstellen nominell zwar um 11,6 %, preisbereinigt ergab sich allerdings ein Minus von 3,2 % (siehe Tabelle 1). Die vorläufigen Berechnungen der Einzelhandelsumsätze für Juli 2026 erfolgten auf Basis von rund 55 % des Umsatzvolumens.
Handelsumsätze im Juni 2026 nominell über Vorjahr Im Juni 2026 erzielte der Handel endgültigen Daten zufolge nominell um 7,6 % mehr Umsatz als im Juni 2025, real entspricht das einem Plus von 3,7 %. Der Kfz-Handel bilanzierte im Vergleich zum Juni 2025 sowohl nominell mit +12,3 % als auch real mit +12,1 % stark positiv. Der Großhandel verzeichnete einen nominellen Umsatzzuwachs von 7,7 %, real entspricht das einem Plus von 2,0 %. Im Einzelhandel stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr nominell um 5,1 %, real ergibt das einen Anstieg von 2,9 .
Umsatzplus bei Dienstleistungen im Juni 2026 Die österreichischen Dienstleistungsunternehmen erwirtschafteten im Juni 2026 nominell um 4,0 % mehr Umsatz als im Juni 2025. Dabei verzeichneten die Bereiche Verkehr und Lagerei mit +6,2 % und Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen mit +5,6 % die größten Umsatzzuwächse. Der Be reich Beherbergung und Gastronomie verbuchte ein Umsatzminus von 1,3 %.