IFA-Erfolgsprojekt „Baumstadt Floridsdorf “
Bereits mehr als 78 Millionen Euro privates Kapital investiert
Private Investoren bestimmten die Käuferseite am österreichischen Immobilieninvestmentmarkt im dritten Quartal 2026 maßgeblich. Sie standen für rund zwei Drittel des Quartalsvolumens von etwa 883 Mio. Euro. Insgesamt wurden in den ersten drei Quartalen Immobilieninvestitionen von rund 2,4 Mrd. Euro registriert und lagen damit um 18 % über dem Vorjahreszeitraum.
Die Vielfalt des österreichischen Investmentmarkts zeigt sich im bisherigen Jahresverlauf besonders deutlich: Fünf Nutzungsarten vereinten jeweils zwischen 17 % und 25 % des Investmentvolumens auf sich. Im dritten Quartal konzentrierte sich das Transaktionsgeschehen stärker auf Industrie- und Logistikimmobilien, die 31 % des Volumens ausmachten, sowie auf Büroimmobilien mit 23 %. Gemeinsam entfielen damit mehr als die Hälfte des Quartalsvolumens auf diese beiden Assetklassen.
Zu den markantesten Abschlüssen zählten der Verkauf des Life Science Campus in Kundl an INNEXIS und die Transaktion eines österreichweiten Baumarktportfolios. Im Wiener Bürosegment wurde unter anderem das Palais Fatton am Schubertring 6 um rund 42 Mio. Euro von Generali an die Fries Privatstiftung veräußert. Im Hotelsektor war das DoubleTree by Hilton Vienna Schönbrunn die größte Transaktion des Quartals.
Die Renditen für Immobilieninvestitionen stehen trotz des regen Transaktionsgeschehens unter Aufwärtsdruck. Bei den meisten Nutzungsarten betrug der Anstieg im dritten Quartal 25 Basispunkte. Für High-Street-Retail blieb das Renditeniveau unverändert, bei Wohnimmobilien erhöhte es sich um 10 Basispunkte. Während die Finanzierungskosten für Gewerbeimmobilien laut OeNB bislang nur moderat gestiegen sind, haben die Renditen österreichischer Staatsanleihen seit Mitte des Jahres deutlich zugelegt.
Die Transaktionen im dritten Quartal zeigen, dass der österreichische Investmentmarkt trotz des anspruchsvollen Kapitalmarktumfelds aktiv bleibt. Zugleich ist die Kaufpreiserwartung wieder stärker von steigenden Fremdkapitalkosten und der Renditeentwicklung alternativer Anlageformen geprägt,“ so Dietmar Steger, Head of Investment Austria.
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