Investoren stehen vor einem Dilemma – kaum ein Investment wirft aktuell passable Zinsen ab. Staatsanleihen & Co dümpeln vor sich hin. Neben Aktien und Direktinvestments reitet der Immobilienmarkt erfolgreich von Rekord zu Rekord. Institutionelle Investoren sind bereit, Höchstpreise zu zahlen, nur um das eingesammelte Kapital unterzubringen.
Da rücken auf einmal auch Assetklassen in den Fokus der Investoren, die man in den vergangenen Jahren eher stiefmütterlich behandelt hat. Parallel dazu entstehen neue Assetklassen wie Studentisches und Betreutes Wohnen oder Fonds, die sich auf Investments in Parkgaragen und -häusern spezialisiert haben. Der letzte Schrei: Investments in Mikrowohnungen. Die demografischen Veränderungen lassen sich am Wandel der Immobilien-Nachfrage ablesen. Nicht nur Studenten, junge Arbeitnehmer und überzeugte Singles suchen nach passenden Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen. Auch ältere Menschen, hier insbesondere Frauen, leben immer häufiger alleine.
Auf den ersten Blick scheint es, dass man bei einem Investment in Immobilien nichts falsch machen kann. Doch nicht überall, wo Immobilie draufsteht, ist auch nachhaltige Wertsteige-rung drin. Eines darf aber nicht aus den Augen verloren werden: Höhere Renditen gibt`s nur mit höherem Risiko. So war es immer schon und so wird es auch bleiben! Bei geschlossenen Fonds kann ein Investment de facto mit Totalverlust, im Worst Case sogar mit Nachschuss-pflichten enden.
Die Chancen, mit Immobilieninvestments Geld zu verdienen, sind vielfältig, die Risiken, dabei Geld zu verlieren, auch. Egal ob Sie direkt oder indirekt investieren, ob Sie eine Vorsorge-wohnung oder ein Zinshaus kaufen, sich an einem geschlossenen Immobilienfonds oder einem Bauherrenmodell beteiligen, Anteile eines offenen Immobilienfonds zeichnen oder Aktien einer Immobilien-Aktiengesellschaft oder eines Real Estate Investment Trusts (REIT) erwerben - jede Assetklasse, ob Wohnen, Büro, Hotel, Retail oder Logistik, gehorcht eigenen Spielregeln.
Die Entscheidung, auf welche Assetklasse Sie setzen, können nur Sie alleine treffen. Es gilt, viele Parameter zu berücksichtigen. Die persönliche Einkommenssituation, den Anlagehorizont und natürlich auch Ihre Bereitschaft, ins Risiko zu gehen. Risikoavers oder doch ein bisschen spekulativ?
Eine Entscheidung, die wir Ihnen nicht abnehmen können. Wir können Sie nur in der Entscheidungsfindung unterstützen, indem wir Ihnen möglichst detaillierte Hintergrundinformationen liefern. Gerade in Zeiten wie diesen bildet fundiertes Wissen das Fundament für den langfristigen Erfolg.
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Philipp Kaufmann
Michael Neubauer