Herzstück der Außenfassade ist die „Solarwabe“. „Sie macht sich den natürlichen Sonnenstand zu Nutze und reguliert so das Raumklima: Steht die Sonne im Sommer hoch, fällt kein Licht in die Wabe und das Haus bleibt angenehm kühl. Die tief stehende Sonne im Winter füllt die Wabe hingegen mit ihren Strahlen und nutzt deren Wärme effizient aus. Das Ergebnis sind nahezu konstante Temperaturen im Innenbereich und ein äußerst geringer Heizbedarf“, erklärt der Solarwaben-Erfinder Hans Aschauer. Um den Stromverbrauch abzudecken, werden Photovoltaik-Anlagen aufgestellt. Um auch in Zeiten geringer Solarstrahlung eigenen Strom verwenden zu können, wird die Energie in einem Photovoltaik-Stromspeicher gepuffert. Die Solarfassade des Energie-Plus-Hauses fungiert großteils als Heizung. Dadurch kann auf eine herkömmliche bzw. traditionelle Heizung verzichtet werden kann. Das einzigartige Waben-Fassadensystem verhindert Wärmeverluste nach außen. Gerade im Winter wird durch die vorderste Glasschicht und den tiefen Sonnenstand sogar Wärme eingefangen. Ständige Wartungs- und Instandhaltungstätigkeiten und -kosten entfallen. Im Sommer fungiert die Fassade als natürliche Klimaanlage.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Wohnbau, helfen Plus-Energie-Häuser maßgeblich dabei, die CO2-Bilanz zu verbessern. „Mit „The House“ können pro Jahr allein 2.500 kg CO2 für Heizung und Warmwasserbereitung und 800 kg CO2 für den Haushaltsstrom eingespart werden“, rechnet Rudi Aschauer vor. Und durch den hohen Vollholzanteil des Plus-Energiehauses werden sogar schon bei der Aufstellung 212 Tonnen CO2 gebunden. „Auf einen Lebenszyklus von 50 Jahren hochgerechnet, spart „The House“ rund 602.000 kg CO2 ein“, so Aschauer. „The House“ kann auch im Fertigteilhausprinzip errichtet werden. Entwickelt, gefertigt und vertrieben wird das Plus-Energiehaus in Dimbach in Oberösterreich.
Im Zentrum von THE HOUSE steht die Solarwabe (Solarfassade). Die Solarwabe ist eine zellulose Wabe nach dem Vorbild der Bienenwabe, die das Haus im Winter warm und im Sommer angenehm kühl hält. Die spezielle Zellulosewabe im Inneren der Gebäudehülle wandelt Sonnenlicht in Wärme um und hält diese fest. Das Licht selbst fungiert als Dämmung, die Wärme geht nicht verloren und die Zufuhr zusätzlicher Energie ist nicht notwendig.