Spatenstich für den Panattoni Campus Köln Ost auf dem ehemaligen Schokoladenfabrikgelände

Im Stadtteil Porz entwickelt Panattoni auf dem ehemaligen Stollwerk Gelände, eine moderne Geschäfts- und Logistikimmobilie.
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
Spatenstich Panat, Köln Ost am ehemaligen Stollwerkgelände
Spatenstich Panat, Köln Ost am ehemaligen Stollwerkgelände
© Markus Schnabel

 Auf dem Gelände, das etwa 69.400 m² misst, werden zwei verschiedene Gebäudetypen errichtet: eine Logistikimmobilie, der Panattoni Park Köln Ost, und ein Gewerbepark, der City Dock® Köln Ost. Gemeinsam bilden sie den Panattoni Campus Köln Ost mit insgesamt mehr als 42.000 m² vermietbarer Fläche.

Mit dem Grundstein am 9. Juni beginnt der Logistik-, Industrie- und Gewerbeimmobilienentwickler mit dem Bau des City Dock® Köln Ost. Im Spätsommer 2026 wird mit dem Bau des Panattoni Park Köln Ost begonnen. Beide Gebäudekomplexe sollen 2027 fertiggestellt werden.

Das Campuskonzept vereint die logistische Immobilie mit einer Gesamtfläche von etwa 33.200 m², aufgeteilt in 29.750 m² Hallenfläche, 1.490 m² Bürofläche und 1.990 m² Zwischengeschoss sowie eine Gebäudehöhe von 12,2 m sowie den Gewerbepark, der aus 10 Einheiten mit einer Gesamtfläche von 12.450 mund einer Gebäudehöhe von 8 m bestehen wird.

Aufgrund der verschiedenen Raumkonzepte können an einem Standort unterschiedliche Nutzeranforderungen erfüllt werden. Die kleineren City Dock-Einheiten® sind auf die Bedürfnisse von KMU, Handelsunternehmen und Start-ups ausgerichtet, während größere Logistik-, Industrie- und Produktionsunternehmen im Panattoni Park direkt gegenüber geeignete Räume finden werden. Die beiden Grundstückskonzepte sind in einen gemeinsamen abgesenkten Dienstplatz aufgeteilt, sodass die Außenbereiche effizient genutzt werden und die umliegenden Bereiche besser vor Lärmbelästigung geschützt sind.

Das Projekt wird im Einklang mit hohen Nachhaltigkeitsstandards entwickelt und zielt darauf ab, die DGNB Platin-Zertifizierung zu erhalten. Das Dach ist mit einem Solar-PV-System ausgestattet, und die Wiederverwendung und Speicherung von Regenwasser sorgt für ressourceneffizienten Betrieb.

Neue wirtschaftliche Impulse für die Metropolregion Köln

Die zukünftigen Nutzergruppen aus den Bereichen Logistik, Industrie, Produktion und Gewerbe sowie KMU und Start-ups werden von der gut vernetzten Lage profitieren. Die Metropolregion Köln und das rechte Rheinufer sind aufgrund der direkten Nähe zur Bundesautobahn A4 und kurzen Verbindungen zur A3, A59 und A559 ideal mit dem Panattoni Campus Köln verbunden. Der Flughafen Köln-Bonn ist 9 km entfernt. Das Güterverkehrszentrum Köln-Eifeltor, das für die Logistik in ganz Deutschland von Bedeutung ist, liegt nur wenige Kilometer entfernt. Dies ermöglicht die Integration des Standorts in multimodale Logistikprozesse.

"Die strukturellen Veränderungen und der Mangel an Geschäftsräumen sind zentrale Herausforderungen für Köln. Deshalb werden, wie auch hier am Stollwerk-Standort, bestehende Gewerbe- und Industrieflächen weiter ausgebaut, um Räume für wirtschaftliche Transformation zu schaffen. So kann in Porz eine nachhaltige Umgebung für das Köln von morgen erfolgreich geschaffen werden."
—Manfred Janssen - Geschäftsführer der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH

Fred-Markus Bohne, geschäftsführender Partner bei Panattoni DACH & Nordics, erklärt: "Die Zusammenarbeit mit KölnBusiness war und bleibt besonders eng in Bezug auf diese Entwicklung. Unsere Mission: eine Nutzungsmatrix aus Handel, Leichtindustrie und Logistik – für den Standort Stollwerk und damit für die gesamte Region um das rechte Rheinufer. Das ehemalige Industriegelände birgt großes Potenzial dafür. Was einst ein wirtschaftlicher Motor der Stadt in Form einer Schokoladenfabrik war, wird erneut zusätzlichen Wert für die Kölner Wirtschaft bieten und auch ideale Wachstumschancen für regionale, nationale und internationale Unternehmen bieten."

Eine Stätte mit historischer Bedeutung

Die Stollwerk-Schokoladenfabrik ist seit den 1830er Jahren eng mit der Geschichte der Metropolregion Köln verbunden. Die historischen Produktionsstätten am linken Rheinufer und später auch am rechten Ufer leisteten einen bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag. Von den 1970er Jahren bis 2005 wurde Schokolade für den Weltmarkt im Stadtteil Westhoven im Porz-Viertel produziert. Die Produktentwicklungs- und Verwaltungsabteilungen blieben dort bis 2015. Seitdem wurden große Teile der Büroräume vermietet. Weitere Gebäude und das Gelände dienten als Drehort für WDR und als Kulisse für Tatort Köln [deutsche Procedurserie], und das ehemalige Verwaltungsgebäude wurde als Fernsehpolizeirevier genutzt. Im Rahmen der Bauvorbereitungen wurden bestehende Industriehallen und Bürogebäude auf dem Stollwerk-Gelände abgerissen.

Hackenberg & Co. GmbH fungierte während der Standorttransaktion als Makler und unterstützte diesen Prozess.

Die Vermarktung der vermietbaren Fläche wird von der Logivest NRW GmbH übernommen.