3SI Immogroup auf Wachstumskurs
Wiener Familienunternehmen zieht erfolgreiche Bilanz zum dritten Quartal 2026 im Jubiläumsjahr
Der Bedarf an zusätzlichem gemeinnützigen Wohnbau in der Landeshauptstadt ist groß, derzeit stehen knapp 1.300 Wohnungswerber auf der Vormerkliste.
Zudem lassen größere Betriebsansiedelungen - zuletzt hat vergangene Woche der Stadtsenat den Grundstückskauf für ein Verteilzentrum des Internethandelsriesen Amazon in Klagenfurt abgesegnet - und der generelle Zuzugstrend den Wohnbedarf ansteigen. Klagenfurt verfügt aktuell über 3.128 Gemeindewohnungen und hat bei 3.748 Genossenschaftswohnungen das Zuweisungsrecht. Frei sind derzeit lediglich 71 Wohnungen. Pro Jahr vergibt die Stadt etwa 600 Wohnungen. "Für uns hat es hohe Priorität, Menschen, für die der private Wohnsektor nicht mehr leistbar ist, mit gemeinnützigem Wohnbau ein Angebot zu machen", sagte Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten).
Rund 60 Prozent der städtischen Wohnungen haben laut Stadt Sanierungsbedarf. Mit der einen Million Euro konnten 2021 bereits 40 Wohnungen generalsaniert werden. Neben Neubauten in Kooperation mit Genossenschaften wird auch auf Reconstructing-Projekte gesetzt. Dabei wird der Altbestand abgetragen und werden am Standort neue Wohnhäuser errichtet. Somit kann die Zahl der Wohnungen, etwa durch mehr Stockwerke, oftmals verdoppelt werden. Drei solcher Projekte werden in der Stadt bis 2025 umgesetzt. Dazu kommen vier größere Genossenschafts-Wohnbauprojekte.
(APA)
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