STRABAG hat gemeinsam mit eLoaded und R:loaded den Zuschlag für Los 4 des bundesweiten LKW-Schnelladenetzes der Autobahn GmbH erhalten. An 25 unbewirtschafteten Autobahnparkplätzen in Süd- und Westdeutschland entstehen insgesamt 140 Ladepunkte. Das Konsortium vereint Baukompetenz, Infrastrukturplanung und Betriebsführung unter einem Dach.
An allen Standorten kommen moderne Schnellladesysteme zum Einsatz. Die höchste Leistungsklasse bildet das Megawatt Charging System (MCS), das E-LKW eine Ladeleistung von bis zu 2.500 Kilowatt ermöglicht. Die Technologie gilt derzeit noch als Ausnahme, soll künftig jedoch als Schlüsseltechnologie im elektrischen Schwerlastverkehr fungieren und verbindet hohe Ladeleistung mit großer Ladeeffizienz.
„Das Extremwetter des Sommers hat verdeutlicht, dass Transporte nicht ausschließlich auf einen Verkehrsweg beschränkt sein dürfen. Die Wege über Wasser, Schiene oder die Straße müssen gleichermaßen modernisiert und nachhaltiger gestaltet werden. Das Ladeinfrastrukturprogramm der Autobahn GmbH zeigt, wie Elektromobilität bei LKW zu einer leistungsfähigen und modernen Verkehrsinfrastruktur beiträgt.“—Jörg Rösler, Vorstandsmitglied der STRABAG SE
Die Aufgaben verteilen sich klar: STRABAG übernimmt den Bau der Schnellladepunkte, eLoaded verantwortet Lieferung und Planung der Infrastruktursysteme, das Startup R:loaded betreibt und managt die Standorte bis Mitte 2034. Das Projekt ist Teil des bundesweiten Ladeinfrastrukturprogramms der Autobahn GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr. Das Gesamtprogramm sieht 863 Ladepunkte an 124 Standorten in Deutschland vor. Die Fertigstellung von Los 4 ist für 2030 geplant.