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Größte Shoppingcenter-Transaktion in Belgien seit 2018.
Der Baukonzern Strabag rechnet nach der einstweiligen Verfügung eines russischen Gerichts, die der Raiffeisen Bank International (RBI) untersagt, ihre Russland-Tochter zu verkaufen, mit "keinen wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Strabag". Die sanktionierte russische Firma Rasperia Trading, die dem Industriellen Oleg Deripaska zugerechnet wird, hat die Strabag, ihre Kernaktionäre und die russischen RBI-Tochter in Kaliningrad verklagt und will 1,9 Mrd. Euro Schadenersatz.
Rasperia argumentiert laut Angaben der Strabag, dass die von ihr gehaltenen Strabag-Aktien für sie wertlos seien - wegen der Maßnahmen, die die Strabag und die Kernaktionäre aufgrund der Sanktionen gesetzt haben. Der geforderte Schadenersatz in Höhe von 1,9 Mrd. Euro soll in Russland bei der RBI-Tochter AO Raiffeisenbank lukriert werden, da eine Vollstreckung in Europa aussichtslos sei. In diesem Kontext wurde auch über die Beteiligung der RBI an ihrer russischen Tochter AO Raiffeisenbank vom Gericht eine Verfügungsbeschränkung verhängt.
Anfang Mai war der Versuch der RBI gescheitert, durch einen komplexen Deal ihr in Russland eingefrorenes Vermögen herauszuholen. Dabei sollten ursprünglich von Deripaska gehaltene Anteile an der Strabag von der russischen RBI-Tochter erworben werden und dann als Sachdividende an den Mutterkonzern fließen. (apa)
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