Systemkompetenz statt Einzellösung

Ganzheitliches Denken macht den Unterschied
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
Im sanierten Reihenhaus in Hannover übernimmt die Systemtechnik die Wärme- und Trinkwasserversorgung; über das Kommunikationsset kann Torben Sander die Betriebswerte seiner Heizkreise auch unterwegs per App in Echtzeit einsehen.
Im sanierten Reihenhaus in Hannover übernimmt die Systemtechnik die Wärme- und Trinkwasserversorgung; über das Kommunikationsset kann Torben Sander die Betriebswerte seiner Heizkreise auch unterwegs per App in Echtzeit einsehen.
© PAW GmbH & Co. KG, Hameln

Eine funktionierende Heizungs- und Trinkwasseranlage ist mehr als die Summe ihrer Bauteile. Wer Komponenten unabhängig voneinander auswählt, riskiert Kompromisse bei Hydraulik, Regelung und Betriebssicherheit. Der Systemhersteller PAW verfolgt daher den Ansatz: Statt einzelner Produkte liefert das Unternehmen von Anfang an komplette, aufeinander abgestimmte Systemlösungen.

Ob Pufferspeicher, Solarstation, Frischwasserstation oder Regelungstechnik – in modernen Heizungsanlagen greifen zahlreiche Komponenten ineinander. Passen sie nicht exakt zusammen, wirkt sich das schnell auf die Effizienz der Anlage aus. Ungleichmäßige Volumenströme, eine gestörte Temperaturschichtung im Speicher oder ein aufwendiger hydraulischer Abgleich sind typische Folgen. Genau hier setzt der Systemgedanke von PAW an: Die einzelnen Bauteile werden nicht isoliert entwickelt, sondern von Anfang an so konzipiert, dass sie hydraulisch und regelungstechnisch zusammenpassen und sich flexibel miteinander kombinieren.

Ein Beispiel aus der Praxis

Wie ein solcher Systemansatz in der Praxis aussieht, zeigt die Heizungssanierung eines Reihenhauses in Hannover. Hauseigentümer Torben Sander, gelernter TGA-Fachmann, entschied sich bei der Modernisierung seines Heiz- und Trinkwassersystems bewusst für eine ganzheitliche Lösung des Systemherstellers statt für einzeln ausgewählte Komponenten. „Grundsätzliches Ziel war, ein System zu bauen, das den Anforderungen von drei unterschiedlich großen Fußbodenheizkreisverteilern gerecht wird – also ein quasi-hydraulischer Abgleich beziehungsweise Monitoring und Regelung der Heizkreise. Zudem soll es optimal auf den möglichen Einsatz verschiedener Wärmeerzeuger vorbereitet sein“, erklärt Sander.

Realisiert wurde die Lösung unter anderem mit einem Solar-Trennsystem SolexMini HZ zur Pufferbeladung, zwei HeatBloC K31, einer Frischwasserstation FriwaMini sowie vier HeatBloC MCom zur Anlagenvisualisierung. Alle eingesetzten Komponenten stammen von einem Hersteller, wodurch sich die vorhandene Solarthermie-Anlage effizient in die Wärmeversorgung einbinden und die Regelung der einzelnen Heizkreise bedarfsgerecht steuern lässt.

Zukunftssicher geplant

Bei PAW denkt man schon heute an das, was morgen gebraucht wird: die Vorbereitung auf künftige Erweiterungen. So ist im Objekt in Hannover die Frischwasserstation bereits mit Blick auf einen späteren Wechsel des Wärmeerzeugers ausgelegt. Auch die digitale Überwachung gehört fest zum Konzept: „Ich möchte das gesamte System kurzfristig visualisieren, um ungewöhnliche Betriebszustände schnell zu erkennen und diesen entgegenzuwirken“, berichtet Sander – wofür ihm der Hersteller mit einem eigenen Kommunikationsset die passende Lösung liefert.

Dieses Beispiel zeigt, was einen guten Systemanbieter ausmacht: kompatible Komponenten, eine durchdachte Regelungstechnik und eine Planung, die auch künftige Anforderungen berücksichtigt. Statt Bauherren und Fachhandwerkern einzelne Produkte an die Hand zu geben, denkt PAW von der Solarstation bis zur App-basierten Visualisierung konsequent in ganzheitlichen Systemen. Alle Informationen zu PAW-Produkten sind auf der Website paw.eu zu finden