UBM entscheidet Architekturwettbewerb für Molenkopf Nord im Mainzer Zollhafen

Als Sieger ging das Münchner Büro bogevischs buero hervor
Lorenz Selinger
Lorenz Selinger
Visualisierungen Molenkopf
Visualisierungen Molenkopf
© © bogevischs buero

Die UBM Development Deutschland GmbH hat den Architekturwettbewerb für das Baufeld „Molenkopf Nord“ im Mainzer Zollhafen entschieden. Das hochbauliche Konkurrenzverfahren wurde Ende vergangenen Jahres abgeschlossen. In der ersten Phase nahmen neun international renommierte Architekturbüros teil; zwei Büros wurden anschließend zur Überarbeitung ihrer Entwürfe eingeladen. Als Sieger ging das Münchner Büro bogevischs buero hervor, den zweiten Platz belegte LOVE architecture and urbanism aus Graz.

Mit dem Projekt schließt UBM einen der letzten Bausteine des neuen Stadtquartiers am ehemaligen Zollhafen. Das exponierte Grundstück mit dreiseitiger Wasserlage bietet besondere Potenziale für hochwertigen Wohnungsbau und markiert einen städtebaulich bedeutenden Abschluss der Nordmole. 

Der Siegerentwurf sieht drei differenziert gestaltete Baukörper rund um einen kleinen Quartiersplatz vor.

„Alle drei Häuser reagieren auf die jeweils unterschiedliche Lage zum Wasser. Es entstehen besondere Wohnungen, die den Rhein beziehungsweise das Hafenbecken erlebbar machen. Dank der feinstrukturierten Gebäudehülle aus Holz und Metall entsteht ein elegantes Ensemble, das wenig aufdringlich, aber selbstbewusst eine Schlüsselposition an der Hafenmole einnehmen wird.“
—Architekturbüro bogevischs buero
„Der Wettbewerb hat eindrucksvoll gezeigt, welches architektonische Potenzial dieser besondere Standort besitzt. Mit dem Entwurf von bogevischs buero gewinnt ein Konzept, das die Wasserlage optimal nutzt, hohe gestalterische Qualität mit Nachhaltigkeit verbindet und dem Zollhafen einen weiteren markanten Schlussstein hinzufügt.“
—Christian Berger, Vorsitzender der Geschäftsführung der UBM Development Deutschland GmbH