Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz setzt ÖWG Wohnbau seit längerem auf Sanierungen ihrer eigenen sowie der verwalteten Bestandsobjekte. So wird der Wohnraum für die Zukunft fit gemacht und gleichzeitig die Lebensqualität der Bewohner verbessert. Jüngstes Beispiel ist die umfassende energetische Sanierung des Projekts in der Grazer Arnold-Luschin-Gasse. Nach dem Umstyling macht es im Vorher-Nachher Vergleich eine gute Figur.
Ein Hochhaus aus den 1970ern
Das Hochhaus in der Arnold-Luschin-Gasse 6 stammt aus den frühen 1970er-Jahren und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Grazer Hauptbahnhof, direkt am verkehrsreichen Eggenberger Gürtel. Das Gebäude beinhaltet eine Gesamtnutzfläche von 5.169,88 Quadratmetern und beherbergt 44 Wohnungen, fünf Büroeinheiten, einen Gewerbebetrieb sowie eine Tiefgarage. Im September 2023 hat die Wohnungseigentümergemeinschaft den Beschluss zur Fassadensanierung gefasst. Die Arbeiten wurden nun abgeschlossen.
Die Sanierung des Hochhauses
Ziel der umfassenden Sanierungsmaßnahmen war eine nachhaltige Modernisierung, die sowohl ökonomischen als auch ökologischen Anforderungen gerecht wird – mit klar messbaren Verbesserungen für Bewohner und Eigentümer. Im Zuge der umfangreichen Sanierung wurde das Gebäude funktional, technisch und ästhetisch auf den neuesten Stand gebracht.
Die einzelnen Sanierungsmaßnahmen
Ein Schwerpunkt der Sanierungsmaßnahmen in der Arnold-Luschin-Gasse lag auf dem präventiven Brandschutz. Alle Wohnungseingangstüren sowie alle Türen in den Keller- und Nebenräumen wurden durch Feuerschutztüren ersetzt. Die technischen Einrichtungen wurden umfassend überarbeitet und auf den aktuellen Stand der Brandschutzvorschriften gebracht. Durch moderne Brandschutzmaßnahmen wurde die Sicherheit maßgeblich.
Technik & Energieeffizienz
Weiters wurden die Elektrosteigleitungen erneuert, was die Betriebssicherheit verbessert und künftige Ausfallrisiken minimiert. Die gesamte Beleuchtung im Stiegenhaus wurde vollständig auf energieeffiziente LED-Technologie mit Bewegungsmeldern umgestellt, was sowohl den Energieverbrauch reduziert und dadurch langfristig die Betriebskosten senkt, als auch die Sicherheit erhöht.
Fassade & Fenster
Bei dem Grazer Hochhaus wurde eine umfassende energetische Sanierung durchgeführt. Daher wurde die alte Eternitfassade durch ein modernes Wärmedämmverbundsystem ersetzt. Die nachhaltige Reduktion von CO2-Emissionen durch die Sanierung schlecht gedämmter Bestandsgebäude trägt zur Energieeinsparung bei und hilft, laufende Kosten zu senken. Neben der besseren Energieeffizienz ist auch das neue ansprechende äußere Erscheinungsbild ein Vorteil. Alle Fenster wurden durch Schallschutzfenster ersetzt, das ist gerade in der verkehrsreichen Lage, in der sich das Gebäude befindet, ein wahres Plus für mehr Wohnkomfort. Die verbesserte Wärmedämmung und die neuen Fenster wirken sich direkt positiv auf die Heizkostenbelastung der Bewohner aus.
Fazit
Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 2,5 Millionen Euro stellt die Sanierung der Arnold-Luschin-Gasse 6 ein Best-Practice-Beispiel für die gelungene Verbindung von Nachhaltigkeit, Sicherheit und Wohnqualität dar. Die gezielten Maßnahmen steigern nicht nur den Gebäudewert, sondern tragen auch langfristig zu einer besseren Lebensqualität und Wertbeständigkeit bei.
„Wir als ÖWG Wohnbau haben bereits seit einigen Jahren unsere Bemühungen und Zielsetzungen im Bereich Klimaschutz verstärkt. Dabei stützen wir uns auf unsere guten Erfahrungen der letzten Jahre mit nachhaltigen Sanierungen zur Energieeinsparung. Dadurch verbessert sich auch die Wohnqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner erheblich. Jüngstes erfolgreiches Beispiel ist das Hochhaus in der Grazer Arnold-Luschin-Gasse.“—Hans Schaffer, Vorstandsdirektor von ÖWG Wohnbau
„Das Thema Bauen wird sich künftig gravierend ändern. In Zukunft werde man mehr revitalisieren und nachverdichten müssen. Es geht darum, die Sanierungsraten für thermische Sanierungen zu erhöhen. Mit unseren Sanierungen beweisen wir das, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.“—Christian Krainer, Vorstandsdirektor von ÖWG Wohnbau