ViennaEstate Immobilien vermeldet solide Konzernergebnis

Eigenkapitalquote konnte auf 40 % gesteigert werden - Dividende von 0,40 Euro je Aktie vorgeschlagen
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
ViennaEstate Immobilien vermeldet solide Konzernergebnis
© ViennaEstate

Gestern versammelten sich die Aktionärinnen und Aktionäre der ViennaEstate Immobilien AG zur 20. ordentlichen Hauptversammlung im HoHo Wien in der Seestadt. Die rege Teilnahme unterstreicht erneut die Bedeutung einer transparenten und kontinuierlichen Kommunikation mit den Investorinnen und Investoren. Das Unternehmen erwirtschaftete 2025 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von rund 5,3 Millionen Euro sowie einen Konzernjahresüberschuss von rund 3,6 Millionen Euro. Die Bilanzsumme lag bei rund 140 Millionen Euro, während die Eigenkapitalquote auf 40 % gesteigert werden konnte.

Finanzielle Stärke und konsequente Strategie

„Der Fokus der ViennaEstate Gruppe lag im Geschäftsjahr 2025 klar auf der Stärkung der Eigenkapitalbasis, der Reduktion des Fremdkapitals sowie einer vorsichtigen Investitionspolitik“, erklärt 
—Vorstandsvorsitzender Peter Lazar

Das verzinsliche Fremdkapital konnte weiter abgebaut werden, gleichzeitig blieb die Liquiditätssituation solide, und das trotz eines bewusst in Kauf genommenen negativen Cashflows infolge erhöhter Tilgungen. Auch im operativen Bereich zeigte sich Stabilität:

„Die Umsätze aus Dienstleistungen, Vermietung und Bewirtschaftung bildeten weiterhin ein verlässliches Fundament, während der Immobilienverkauf angesichts der Marktbedingungen herausfordernd blieb.“
—Vorstand Helmut Dietler

Dividende unter Wahrung der Stabilität

Vor dem Hintergrund der weiterhin unsicheren Marktlage schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende von 0,40 Euro je Aktie vor. Die vorsichtige Dividendenpolitik trägt den erhöhten Anforderungen an Liquidität, Finanzierungsbedingungen und Investitionsnotwendigkeiten Rechnung. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen seiner langfristigen Strategie treu, stabile und verlässliche Ausschüttungen zu ermöglichen. Im Rahmen der Hauptversammlung wurden zudem mehrere Beschlüsse gefasst. So entschieden die Aktionärinnen und Aktionäre unter anderem, die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder von bislang sechs auf fünf zu reduzieren und damit die Gremienstruktur effizienter auszurichten.