ViennaEstate präsentiert Konzernergebnis 2025

Vorjahresergebnis konnte leicht übertroffen werden - Handel mit Immobilien blieb der wichtigste Ergebnistreiber
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
Vorstandsvorsitzender Mag Peter Lazar rechts u Vorstand Helmut Dietler links
Vorstandsvorsitzender Mag Peter Lazar rechts u Vorstand Helmut Dietler links
© ViennaEstate & kiTO

Im Fokus standen eine solide Finanzstruktur, eine robuste operative Performance sowie ein konsequentes Liquiditäts- und Kostenmanagement.

Trotz einer weiterhin angespannten Marktsituation erzielte die Gruppe 2025 einen Jahresüberschuss von 3,62 Mio. Euro, bei einer Bilanzsumme von 140 Millionen Euro, und konnte damit das Vorjahresergebnis von 3,55 Mio. Euro leicht übertreffen. Das Immobiliengeschäft – insbesondere der Handel mit Immobilien – blieb der wichtigste Ergebnistreiber. Gleichzeitig wirkten sich der unter dem Vorjahr liegende Abverkauf sowie geringere Mieterträge dämpfend aus. Diese Effekte wurden durch reduzierte Abschreibungen und Zinsen sowie konsequent gesenkte betriebliche Aufwendungen kompensiert

„2025 war kein Jahr für laute Töne. Es war ein Jahr der Konzentration auf Substanz, Prozesse und Zusammenarbeit – und genau das hat uns stabil durch ein schwieriges Umfeld getragen.“
—Helmut Dietler, Vorstand der ViennaEstate Immobilien AG

Solide Kapitalbasis trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen

Auch 2025 lag der strategische Schwerpunkt klar auf der finanziellen Stabilität. ViennaEstate reduzierte ihre Bankverbindlichkeiten weiter, kürzte die Bilanzsumme bewusst und stärkte damit die Eigenkapitalposition des Konzerns. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von rund 38 % im Vorjahr auf rund 40 % nach UGB und 51,25 % inkl. stiller Reserven.

„Unsere Kapitalpolitik folgt keinem kurzfristigen Zyklus, sondern einem klaren Ziel: langfristige Handlungsfähigkeit auch in schwierigen Marktphasen sicherzustellen.“
—Karl Eichberger, Leiter der Konzernbuchhaltung und Prokurist.

Auf der Aktivseite dominiert weiterhin das Immobilienportfolio – gegliedert in langfristig gehaltene Bestandsimmobilien sowie Handelsobjekte.

Ausblick und Chancen am Immobilienmarkt

Die Zinslandschaft entspannt sich schrittweise, der Eigentumsmarkt zeigt erste Stabilisierungstendenzen, und auch im Zinshaussegment kehrt – bei aller Differenzierung – wieder mehr Aktivität ein. ViennaEstate wird 2026 auf dem aufbauen, was 2025 geschaffen wurde: eine fokussierte Pipeline, eingespielte Teams und Produkte, die den Nerv der Zeit treffen.

„Trotz einer weiterhin herausfordernden Marktlandschaft konnten wir – dank des großen Engagements aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – eine robuste operative Leistung erzielen und an das Vorjahresergebnis anschließen. Das zeigt, dass unser Geschäftsmodell auch unter Druck standhält. Die Lage bleibt angespannt, doch wir bleiben motiviert.“ 
—Peter Lazar, Vorstandsvorsitzender der ViennaEstate Immobilien AG