Beim Baukongress in Wien zeigten die iC consulenten und die PCD ZT-GmbH gemeinsam mit der Stadt Wien – Wiener Wasser anhand eines konkreten Großprojekts, wie darauf reagiert werden kann: Der Ausbau des Wasserbehälters Neusiedl am Steinfeld (Niederösterreich) macht ihn künftig zum größten geschlossenen Trinkwasserspeicher weltweit und stärkt die langfristige Versorgungssicherheit.
„Mit dem Ausbau des Wasserbehälters Neusiedl am Steinfeld gewährleisten wir die Versorgungssicherheit Wiens auch unter veränderten klimatischen Rahmenbedingungen und mit einer steigenden Bevölkerungszahl“, erklärte der stellvertretende Chef von Wiener Wasser Norbert Klicha im Rahmen des Vortrags. „Die Erhöhung des Speichervolumens ist ein wesentlicher Schritt, um auch in Zukunft jederzeit bestes Trinkwasser zur Verfügung stellen zu können.“
Kapazitätserweiterung als strategischer Hebel
Der Wasserbehälter in Neusiedl am Steinfeld ist seit seiner Errichtung 1958 das größte Trinkwasserreservoir der Stadt Wien und integraler Bestandteil der I. Hochquellenleitung, die täglich bis zu 220 Millionen Liter reines Gebirgsquellwasser nach Wien transportiert. Aktuell wird die Anlage um zwei zusätzliche Kammern ausgebaut, wodurch sich das Speichervolumen von rund 600 auf etwa 800 Millionen Liter erhöht. In einer weiteren Ausbaustufe ist eine Erweiterung auf rund eine Milliarde Liter vorgesehen. Der Ausbau trägt damit sowohl dem steigenden Wasserbedarf durch die steigende Bevölkerungszahl als auch den Anforderungen des Klimawandels Rechnung und stärkt die langfristige Versorgungssicherheit.
„Die Qualität in Planung und Ausführung ist bei einem Projekt dieser Größenordnung entscheidend. Durch den Einsatz modernster Betontechnologie, klar definierter Standards und eine enge Verzahnung von Planung und Bauüberwachung stellen wir sicher, dass die Anlage auch langfristig höchsten Anforderungen entspricht.“—Josef Weber - Geschäftsführer bei der PCD ZT-GmbH
Technische Exzellenz für kritische Infrastruktur
Die PCD ZT-GmbH – Teil der iC consulenten – verantwortet im Ingenieurbau und in der Tragwerksplanung die Umsetzung dieses technisch wie infrastrukturell bedeutenden Projekts. Auftraggeber ist die Magistratsabteilung 31 – Wiener Wasser, die das Vorhaben gemeinsam mit der Stadt Wien strategisch steuert und vorantreibt. In enger Abstimmung mit Wiener Wasser sowie weiteren Fachpartnern stellt die PCD ZT-GmbH eine reibungslose Planung und Umsetzung sicher. Ein wesentliches Element des Projekts ist die Umsetzung nach der ÖBV-Richtlinie „Weiße Wannen“, die höchsten Anforderungen an wasserundurchlässigen Beton stellt. Diese Bauweise gewährleistet maximale Dichtheit, Langlebigkeit und Betriebssicherheit – essenziell für die langfristige Speicherung von Trinkwasser.