Im 4. Quartal 2025 lag die durchschnittliche Miete inklusive Betriebs-kosten laut Statistik Austria bei 10,4 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Vorquartal ist das ein Anstieg um 1,6 %. Damit blieb das Mietniveau in allen Quartalen des Jahres 2025 durchgehend im zweistelligen Euro-Bereich.
„Zu Jahresende 2025 sind die Mieten erneut gestiegen. Im österreichweiten Schnitt zahlten Haushalte im 4. Quartal 10,4 Euro pro Quadratmeter inklusive Betriebskosten. Das ist ein Plus von 1,6 % im Vergleich zum 3. Quartal 2025 und ein Anstieg von 4,6 % zum 4. Quartal 2024. Damit lagen die Durchschnittsmieten seit Jahresbeginn 2025 konstant über 10 Euro pro Quadratmeter.“—Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria
Im Durchschnitt 686,8 Euro Miete inklusive Betriebskosten
Im 4. Quartal 2025 betrugen die durchschnittlichen Mieten inklusive Betriebskosten 686,8 Euro pro Wohnung beziehungsweise 10,4 Euro pro Quadratmeter. Die Mieten exklusive Betriebskosten lagen bei 516,6 Euro pro Wohnung beziehungsweise 7,8 Euro pro Quadratmeter. Damit stiegen die Quadratmeterpreise im Vergleich zum Vorquartal um 1,6 %.
Die Betriebskosten selbst erhöhten sich verglichen mit dem Vorquartal um 1,3 % pro Quadratmeter und lagen bei 2,6 Euro pro Quadratmeter beziehungsweise durchschnittlich 172,5 Euro pro Wohnung.
Die tatsächliche Höhe der monatlichen Miete inklusive Betriebskosten hängt vor allem vom Mietsegment, der Region, der Wohnungsgröße und der Mietdauer ab. Die Mietkosten beziehen sich hochgerechnet auf 1,8 Millionen Hauptmietwohnungen in Österreich.
Jede 5. Hauptmietwohnung in Wien unterliegt dem Richtwertmietzins
Von den rund 1,8 Millionen Hauptmietwohnungen in Österreich unterliegen 13,4 % dem Richtwertmietzins. Weitere 1,3 % werden nach dem Kategoriemietzins vermietet. Etwa ein Drittel aller Hauptmietwohnungen (31,2 %) sind private Mietverhältnisse auf dem freien Markt und fallen damit weder unter den Richtwert- noch unter den Kategoriemietzins. Knapp 40 % entfallen auf Genossenschaftswohnungen, die übrigen 15 % auf Gemeindewohnungen.
Im Bundesländervergleich weist Wien mit 21,0 % den höchsten Anteil an Richtwertmietzinswohnungen auf. Gleichzeitig ist der Anteil privater Hauptmietwohnungen auf dem freien Markt hier mit 22,0 % österreichweit am niedrigsten. Der Anteil der Kategoriemietzinswohnungen beträgt in Wien zwar lediglich 2,3 %, den-noch befindet sich dort – aufgrund der insgesamt hohen Anzahl an Mietwohnungen – der größte Bestand an Kategoriemietzinswohnungen im Bundesländervergleich. In den übrigen Bundesländern ist die Zahl der Kategoriemietzinswohnungen hingegen so gering, dass die Ergebnisse statistisch nicht verlässlich interpretierbar sind.
Die Steiermark verzeichnet mit 11,4 % den zweithöchsten Anteil an Richtwertmietzinswohnungen. In allen übrigen Bundesländern liegt der Anteil jener Hauptmietwohnungen, die dem Richtwertmietzins unterlie-gen, bei unter 10 %.
Die höchsten Anteile privater Hauptmietwohnungen am freien Markt finden sich in Vorarlberg (55,4 %), gefolgt von Tirol (52,0 %) und Salzburg (48,0 %).