Auch heuer wurden von der WKÖ in Zusammenarbeit mit EXPLOREAL die aktuellen Daten zu den Wohnbauprojekten in der Pipeline 2026 in Oberösterreich erhoben. Mario Zoidl, Obmann der Fachgruppe der oö. Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Obmann-Stv. Gerald Hommer, Robert Oberleitner, Obmann der oö. Landesgruppe der gemeinnützigen Bauvereinigung, und Alexander Bosak von der Fa. EXPLOREAL haben heute in Linz die Zahlen für Oberösterreich präsentiert.
In Oberösterreich werden heuer rund 3.400 fertiggestellte Wohneinheiten prognostiziert - der Wert liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres. Für das Jahr 2027 ist mit einem deutlichen Rückgang um rund 1.000 Wohneinheiten zu rechnen. Trotz des Einbruches im Vergleich zu den Rekordjahren hält sich der Wohnungsneubau in Oberösterreich entgegen den Bundestrends konstant und steigt wieder. Der Rückgang 2027 wird dadurch abgefedert, dass die Pipeline der geplanten Projekte schon ordentlich gefüllt ist. Damit bewährt sich die oberösterreichische Immobilienwirtschaft entgegen den bundesweiten Trends.
Gebaut wird in Oberösterreich nahezu exakt geteilt mit 48 Prozent Neubauleistung der gewerblichen Immobilienwirtschaft und 52 Prozent der gemeinnützigen Bauvereinigungen.
Insgesamt wurden für das Bundesland Oberösterreich 485 Projekte mit rund 11.000 Wohneinheiten ausgewertet, die in den Jahren 2024 bis 2026 errichtet wurden bzw. werden. Für die Landeshauptstadt Linz wurden 77 Projekte mit ca. 2.200 Wohneinheiten ausgewertet.
Das durchschnittliche oberösterreichische Projekt umfasst 23 Wohneinheiten (plus 2 zur Vorjahresauswertung) und ist damit im Vergleich zur Landeshauptstadt Linz mit durchschnittlich 29 Wohneinheiten etwas kleiner. Während die mittlere Wohnnutzfläche in Oberösterreich bei 73,8 m2 liegt, müssen Linzer aufgrund der Stadtdichte im Schnitt mit 60,9 m2 zurechtkommen. Dem Wunsch nach Freiraum wird jedoch mittlerweile zu 98 Prozent nachgekommen, entweder mit Balkonen, Loggien oder Gärten.