wvm Gruppe Berlin feiert Richtfest für 321 Wohnungen in Berlin-Karlshorst

Neubauprojekt Zwieseler Hof soll Mitte 2027 fertiggestellt werden - Im Bau befinden sich 147 Eigentums- und 174 Mietwohnungen.
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
wvm Gruppe Berlin feiert Richtfest für 321 Wohnungen in Berlin-Karlshorst
.l.n.r. Wolfgang von Moers, Geschäftsführender Gesellschafter wvm Gruppe; Dr. Clemens Paschke, Geschäftsführer wvwm Gruppe Berlin; Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen; Martin Schaefer, Bürgermeister Berlin-Lichtenberg; David Fischer, Geschäftsführer wvm Gruppe Berlin; Robert Wall, Geschäftsführer der GOLDBECK Nordost; Tobias Nöfer, Architekt
© Andreas Schwarz
wvm Gruppe Berlin feiert Richtfest für 321 Wohnungen in Berlin-Karlshorst
Zwieseler Hof
© wvm Gruppe Berlin
wvm Gruppe Berlin feiert Richtfest für 321 Wohnungen in Berlin-Karlshorst
Zwieseler Hof
© wvm Gruppe Berlin
wvm Gruppe Berlin feiert Richtfest für 321 Wohnungen in Berlin-Karlshorst
© Andreas Schwarz
wvm Gruppe Berlin feiert Richtfest für 321 Wohnungen in Berlin-Karlshorst
wvm Gruppe Berlin feiert Richtfest für 321 Wohnungen in Berlin-Karlshorst
wvm Gruppe Berlin feiert Richtfest für 321 Wohnungen in Berlin-Karlshorst
wvm Gruppe Berlin feiert Richtfest für 321 Wohnungen in Berlin-Karlshorst

Am gestrigen Nachmittag hob sich der Richtkranz über dem Wohnprojekt Zwieseler Hof im Berliner Ortsteil Karlshorst. Das Vorhaben der wvm Gruppe Berlin umfasst 321 Wohnungen. Die 147 Eigentumswohnungen des ersten Bauabschnitts sind voraussichtlich Ende des Jahres nach nur 20-monatiger Bauzeit bezugsfertig. Die Fertigstellung der 174 Mietwohnungen ist für Mitte 2027 geplant.

Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, sieht das Projekt als wichtigen Beitrag zur Erweiterung des Wohnungsangebots in Berlin und hob insbesondere die 108 mietpreisgebundenen Wohnungen hervor, die in der Zwieseler Straße entstehen. Mit dem Zwieseler Hof gebe es ein neues gemischtes Quartier und er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz.

„Lichtenberg ist seit mehreren Jahren führend beim Neubau von Wohnungen. Der Bezirk, seine Bevölkerung, die zugehörige Infrastruktur und Lebensqualität wachsen kontinuierlich. Das ist keineswegs selbstverständlich und unterstreicht einmal mehr die gute Zusammenarbeit, die sowohl vom Bezirk, seiner Verwaltung als auch von den in Lichtenberg tätigen Projektentwicklern geleistet wird.“
—Martin Schaefer -  Bürgermeister von Berlin-Lichtenberg

Vom Gewerbegebiet zum Wohnquartier

„Der Zwieseler Hof wird nach dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung realisiert. Das erforderte auch umfangreiche Abstimmungsprozesse mit dem Bezirk“, berichtete David Fischer, Geschäftsführer der wvm Gruppe Berlin. „Im Ergebnis der konstruktiven Zusammenarbeit verwandelt sich ein ehemaliges Gewerbegebiet in ein attraktives und nachhaltiges Quartier, das als Standard Energieeffizienzhaus (EH) 55 EE mit Wohnungsgrößen zwischen 30 und 119 Quadratmetern, einem grünen Innenhof, 30 Prozent gefördertem Mietwohnraum, zwei Spielplätzen, 800 Fahrradstellplätzen und 120 Pkw-Stellplätzen in einer Tiefgarage errichtet wird. Ich möchte mich bei allen Beteiligten für ihren Beitrag zu diesem außerordentlich schönen und wichtigen Projekt bedanken.“

„Die abwechselnd vier- und fünfgeschossigen Häuser folgen einer einheitlichen Fassadengestaltung, bilden aber unterschiedliche Adressen mit durchgestalteten Hauseingängen“, beschreibt Architekt Tobias Nöfer die Planung. Zwischen den fünfgeschossigen Bauten mit photovoltaikbestückten Walmdächern liegen über den viergeschossigen Häusern begrünte Dachgärten für die Regenrückhaltung. Der Hof, an dem sich die meisten Hauseingänge befinden, wird mit großen Bäumen bepflanzt.“

Clemens Paschke, Geschäftsführer der wvm Gruppe Berlin, bedankte sich beim Bezirk Lichtenberg für die gute Zusammenarbeit: „In dem komplexen Genehmigungsverfahren haben wir eine umfassende Unterstützung von Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Baustadträtin Camilla Schuler erfahren. Sie legten damit die Grundlage, dass hier und heute erfolgreich gebaut werden kann.“ Paschkes Dank galt allen Projektbeteiligten, namentlich dem Architekten Tobias Nöfer für die Gestaltung des Quartiers sowie der Firma GOLDBECK, die als Generalunternehmer die Realisierung des Vorhabens in serieller Bauweise übernimmt, sowie den Bauarbeitern, die auch im Winter unter schwierigen Witterungsbedingungen an dem Projekt weitergearbeitet haben.

Geschäftsführer der GOLDBECK Nordost GmbH, lobte in seiner Ansprache noch einmal seine Goldbecker und ihre Leistungen sowie den Mut der Beteiligten, unter den gegebenen Marktumständen zu bauen. Er verwies auf die Potentiale des elementierten Bauens. GOLDBECK errichte derzeit 2.500 Wohnungen in Berlin.

Jan-Hendrik Goldbeck, Co-CEO der GOLDBECK Group, sagt: „Was wir hier in Karlshorst auf die Beine stellen, zeigt sehr klar, wohin der Wohnungsbau sich bewegen muss: schnell, intelligent und mit der Symbiose aus guter Gestaltung und Wirtschaftlichkeit. Gemeinsam mit wvm und Tobias Nöfer beweisen wir, wie effizient das systematisierte Bauen und ein hoher Anspruch an Architektur ineinandergreifen. Wenn wir in Deutschland mehr Wohnraum wollen, dann brauchen wir genau solche Projekte: pragmatisch im Prozess, ambitioniert im Ergebnis und klar auf Schnelligkeit und Effizienz ausgerichtet."