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Ziel: Stärkere Präsenz im Wohnbau

CBRE ist eigentlich Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer gewerblicher Immobilien. Diesen Fokus möchte man jetzt allerdings erweitern: Ausgesprochenes Ziel ist eine stärkere Präsenz im Wohnbau. 
Lisa Grüner
Lisa Grüner

CBRE ist eigentlich Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer gewerblicher Immobilien. Diesen Fokus möchte man jetzt allerdings aufgrund steigender Renditen und eines erhöhten Marktpotentials erweitern: Ausgesprochenes Ziel ist in den nächsten Jahren eine stärkere Präsenz im Wohnbau. Die Nachfrage nach Wohnungen soll in Wien immer höher werden. Schon jetzt überschreitet der Wohnraumbedarf das Angebot deutlich. Um potenziellen Investoren und Immobilienentwicklern eine Grundlage für ihre Entscheidungen zu liefern, hat CBRE deshalb jetzt ihren ersten Wiener Wohnungsmarktbericht herausgegeben. Erfasst wurden dafür alle Wohnungsneubauprojekte mit einer (geplanten) Fertigstellung zwischen 2016 und 2018. Aktuell ergeben diese rund 27.400 Wohneinheiten. In der Studie, die unter der Leitung von Research Analyst Martin Ofner und Senior Director Georg Fichtinger durchgeführt wurde, konnte CBRE mehrere Trends feststellen. In den letzten Jahren wurden vermehrt Eigentumswohnungen gebaut - die aktuell geplanten oder bereits gebauten Projekte sind dagegen eher auf Mietwohnungen ausgelegt. Ebenso gewinnt der Bau von Wohntürmen für Investoren an Attraktivität. Mehrere prominente Beispiele dafür sind in Wien jetzt schon der TrIIIple, die Danube Flats oder der Marina Tower. Durch die meist bessere Lage (52 Prozent liegen im Einzugsbereich von 800 Metern um eine U-Bahn-Station) und kleinere Projektgrößen (102 statt 104 Wohneinheiten) müssen die Bewohner freifinanzierter Wohnungen mit durchschnittlich 70 Quadratmetern auf sechs Quadratmeter Nutzfläche im Vergleich zu geförderten Mietwohnungen verzichten.