Zweckbindung der Wohnbauförderung in Kärnten bereits realisiert

Gemeinnützige halten 52 Prozent Marktanteil im Kärntner Mietwohnungsbau
Lorenz Selinger
Lorenz Selinger
l. n. r.: Landesgruppenobmann Wolfram Stöby, Michael Gehbauer, Wohnbaulandesrätin Gaby Schaunig, Landesgruppenobmann-Stv. Harald Repar
l. n. r.: Landesgruppenobmann Wolfram Stöby, Michael Gehbauer, Wohnbaulandesrätin Gaby Schaunig, Landesgruppenobmann-Stv. Harald Repar
© Büro Schaunig
„In Kärnten ist die Zweckbindung der Wohnbauförderung bereits so gut wie realisiert.“
—Michael Gehbauer, Obmann des Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen Österreichs

Anlässlich einer Landesgruppen-Sitzung trafen Vertreter der Kärntner Gemeinnützigen auf Wohnbaulandesrätin Gaby Schaunig und den Verbandsobmann in Klagenfurt.

„In Kärnten werden sowohl die Einnahmen aus dem Wohnbauförderungsbeitrag (ca. 80 Millionen Euro) als auch die Rückflüsse (ca. 40 Millionen Euro) in den gemeinnützigen Wohnbau investiert.“
—Gaby Schaunig

Insgesamt beliefen sich die Ausgaben des Landes Kärnten für geförderten Wohnbau sogar auf ca. 150 Millionen Euro. So erklärt sich der hohe Anteil der Gemeinnützigen mit 52 % am Mietwohnungsbau. Zusammen mit den Gemeindewohnungen sind es ca. zwei Drittel aller Mietwohnungen, die dem leistbaren Wohnbau zugerechnet werden können. Hervorzuheben ist auch, dass nahezu 80 % der Herstellungskosten mit langfristigen niedrigverzinsten Landesdarlehen (Laufzeit 58 Jahre) finanziert werden und die Mietkosten sich somit deutlich unter dem österreichischen Schnitt bewegen.

„Die Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten funktioniert ausgezeichnet, nur durch die Bauleistung der Gemeinnützigen können die Wohnkosten dauerhaft gedämpft werden.“
—Landesgruppenobmann Wolfram Stöby