Zwei Jahre nach dem Management-Buy-out: LZH stellt sich breiter auf

Erweiterte Wertschöpfung, gebündelte Kompetenzen und der Blick über Österreich hinaus
Michael Neubauer
Michael Neubauer
Management der LZH Group, (v.l.n.r.) Dominik Paul, Philip Mader, Alexander Sommer-Fein, Rafael Lughammer
Foto (Abdruck honorarfrei, Copyright: M. Hörmandinger) Management der LZH Group, (v.l.n.r.) Dominik Paul, Philip Mader, Alexander Sommer-Fein, Rafael Lughammer
Management der LZH Group, (v.l.n.r.) Dominik Paul, Philip Mader, Alexander Sommer-Fein, Rafael Lughammer
© Martin Hörmandinger

Zwei Jahre nach dem Management-Buy-out blickt die LZH Group auf eine Phase der strategischen Weiterentwicklung zurück. Der Schritt in die Eigenständigkeit war lange geplant und fiel schlussendlich in eine Zeit, die für die Branche alles andere als einfach war. „Mit unserem Produkt und Team steht uns alles offen, daher haben wir selbst im schwierigsten Marktumfeld keine Sekunde gezweifelt“, sagt Rafael Lughammer, Geschäftsführer der LZH Group. „Wir hatten die LZH bereits über Jahre aufgebaut, eine solide Basis geschaffen und wussten, wo wir hinwollen. Die Übernahme durch das bestehende Management war die logische Konsequenz.“ Ihrem Gründungsziel von 2018, der Schaffung von leistbarem und nachhaltigem Wohnraum, bleibt die LZH Group dabei konsequent treu. Mit dem Leitmotiv „Nachhaltig Wert schaffen“ beweist das Unternehmen, dass dieses Konzept durch Standardisierung auch in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich besteht.

Heute ist LZH Group deutlich breiter aufgestellt: Neben einer nach wie vor sehr engen Zusammenarbeit mit der Haselsteiner Familienprivatstiftung stehen nun auch verstärkt Projekte mit anderen privaten und institutionellen Investoren sowie eigene Projektentwicklungen im Fokus. Als Experte entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden nun neben dem „Rundum-Sorglos-Paket“ der nachhaltigen Neubau-Immobilienveranlagung auch einzelne Dienstleistungen separat angeboten und laufend erweitert. Dazu zählen unter anderem Projektentwicklungsleistungen wie die Ausschreibung von Bauleistungen inkl. örtlicher Bauaufsicht (ÖBA), sowie die Vermietungs- & Vermarktungsdienstleistungen für externe Projektentwickler und Eigentümer.

„Wir erfinden die Branche nicht neu, wir nutzen was bereits da ist und wollen es einfach nur besser machen – transparent, effizient und partnerschaftlich“, so Lughammer.

Die Anfangsphase nach der Übernahme war herausfordernd: Die Eigentümerrolle musste erst gefunden und gefestigt werden, Prioritäten geschärft und Unsicherheiten im Team abgefangen werden. „Ich war anfangs operativ sehr eingebunden aus Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden und Ergebnissen. Es gab einige Nächte, in denen ich schlecht geschlafen habe, weil uns strategisch plötzlich alle Wege offenstanden.“, erzählt Lughammer offen. „Heute steuere ich gemeinsam mit meinen Partnern das Unternehmen über Strategie, Zahlen und Talente und kann die unternehmerische Freiheit auch echt genießen.“

Diese Freiheit nutzt LZH nun auch für Wachstum jenseits der österreichischen Landesgrenzen: Der Marktaufbau in Deutschland ist in vollem Gange. „Deutschland ist ein sehr spannender Markt, deutlich größer und mit attraktiven Rahmenbedingungen und ähnlichen strukturellen Problemen wie in Österreich. Wir sehen dort starkes Potenzial für unser Produkt, nachhaltigen und leistbaren Wohnraum zu schaffen.“

Parallel entstehen unter dem Dach der LZH Group neue Geschäftsfelder wie LZH Energy (Energy as a Service) und SMASH (Errichten und Verwalten von Racketsport-Anlagen), die die Resilienz von Immobilienportfolios stärken, die Rendite steigern und neue Zielgruppen ansprechen.