Anton-Benya-Preis für Baumit Lehrlingsausbildung

Hohe Auszeichnung für mehr als 70 Jahre Fachkräfteausbildung in Wopfing
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
Baumit erhält Anton Benya Preis
Baumit erhält Anton Benya Preis
© baumit GmbH

 Fachkräftemangel beklagen oder selbst ausbilden? Baumit setzt seit 1954 auf die zweite Variante – und erhielt dafür nun eine hohe Auszeichnung: Am 20. Oktober wurde das Unternehmen im Festsaal des Wiener Rathauses mit dem Anton-Benya-Preis 2026 geehrt. Gewürdigt wurden die praxisnahe Ausbildung in der modernen Lehrwerkstätte in Wopfing, Frauenförderung und Auslandspraktika. ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian betonte bei der Verleihung, dass es qualifizierte Fachkräfte nur dort gibt, wo Unternehmen bereit sind, sie auszubilden.

„Der Preis ist eine tolle Anerkennung für unsere Ausbildner und Lehrlinge“, sagt Karl Postl, Leiter der Baumit Lehrwerkstätte. „Wir legen großen Wert auf Praxis und fachliches Können. Gold und Silber beim diesjährigen NÖ Lehrlingswettbewerb in der Elektrotechnik bestätigen unsere Ausbildungsarbeit.“

„Mich freut besonders, dass damit auch die Arbeit vieler Kolleginnen und Kollegen gewürdigt wird“, sagt Manfred Mikusch, Konzern-Betriebsrat der Schmid Industrieholding. „Sie geben ihr Wissen seit Jahrzehnten an die nächste Generation weiter. So schaffen wir Perspektiven für junge Menschen und sichern die Fachkräfte von morgen.“

Langfristige Investition in Fachkräfte

Neben der praxisnahen technischen Ausbildung bietet Baumit auch Auslandspraktika und die Möglichkeit zur Lehre mit Matura. Mehr als ein Drittel der Lehrlinge nutzt mittlerweile dieses Angebot.

„Gut ausgebildete Fachkräfte sind eine wesentliche Voraussetzung für unseren Unternehmenserfolg“, erklärt Baumit Geschäftsführer Manfred Tisch. „Der vom ÖGB vorgeschlagene Ausbildungsfonds greift dabei eine wichtige Frage auf: Wie können jene Betriebe gestärkt werden, die selbst in die Ausbildung junger Menschen investieren? Entscheidend ist, dass Ausbildungsengagement gezielt gefördert wird.“

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