Arbeit in Präsenz statt im Home-Office steigert das Wohlbefinden

Fast drei Viertel der Befragten fühlt sich im Office energiegeladener und vitaler
Michael Neubauer
Michael Neubauer
Arbeit in Präsenz statt im Home-Office steigert das Wohlbefinden
© Allgemeine Südboden

Arbeit in Präsenz statt im Home-Office steigert das Wohlbefinden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Unternehmens Allgemeine SÜDBODEN auf dem Campus Neue Balan in München. Der Campus mit insgesamt rund 8.500 Mitarbeitenden zeichnet sich durch einen besonders breiten Branchenmix und ein gesunde Mischung von Start-Ups und etablierten Unternehmen aus.

Gemäß der Umfrage sagen mit 82,0 Prozent mehr als vier von fünf Befragten, dass es sich gut und richtig anfühlt, das Home-Office zu verlassen und auf dem Campus zu arbeiten. Besonders auffällig ist, dass mehr als die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer (53,3 Prozent) dieser Aussage deutlich (22 Prozent), sehr stark (12,7 Prozent) oder sogar vollkommen (18,7 Prozent) zustimmen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Frage, ob sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Präsenz-Tagen mehr bewegen und sich insgesamt energiegeladener und vitaler fühlen als im Home-Office: 72,1 Prozent stimmen der Aussage zu, wobei fast die Hälfte (46,3 Prozent) eine deutliche (14,7 Prozent), sehr starke (19,1 Prozent) oder vollkommene Zustimmung (12,5 Prozent) signalisiert.

Nach eigener Aussagen sind 72,2 Prozent der Befragten an drei oder mehr Tagen pro Woche in Präsenz vor Ort. Davon entfallen 29,8 Prozent auf drei Präsenz-Tage pro Woche und 19,9 Prozent auf vier Tage vor Ort.

Thomas D. Sterk, Leiter Vermietung bei der Allgemeinen SÜDBODEN: „Zeitgemäße Büroflächen müssen Orte sein, an denen Menschen gerne zusammenkommen, sich austauschen und wohlfühlen. Je höher die Aufenthaltsqualität und je vielfältiger das Angebot vor Ort, desto größer ist der Mehrwert, den das Büro gegenüber dem Arbeiten zu Hause bieten kann.“

Office ja, aber nicht krank

Für die überwiegende Mehrheit der Befragten ist Home-Office gemäß der Umfrage eine ideale Möglichkeit, um bei Erkältung oder Krankheit Kolleginnen und Kollegen zu schützen. Insgesamt 72,2 Prozent stimmen der Aussage deutlich (15,4 Prozent), sehr stark (16,2 Prozent) oder vollkommen (40,4 Prozent) zu, dass sie zum Beispiel bei Halskratzen lieber zu Hause arbeiten, um niemanden anzustecken.

Die Umfrage hatte die Allgemeine SÜDBODEN unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der auf dem Campus Neue Balan ansässigen Unternehmen im Zeitraum vom 2. Februar bis 16. März 2026 durchgeführt.

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