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Bastian Kunau wechselt von Colliers zu DAHLER Invest

Von Leipzig wird Kunau mit seinem Team die Märkte Leipzig, Dresden, Halle und Chemnitz betreuen
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
Robby Kuhnert, Annett Vibe, Bastian Kunau, Oliver-David Lellé
Robby Kuhnert, Annett Vibe, Bastian Kunau, Oliver-David Lellé
© DAHLER Invest

DAHLER Invest erweitert sein deutschlandweites Netzwerk um einen Standort für Mitteldeutschland. Von Leipzig aus betreut das auf Anlageimmobilien spezialisierte Unternehmen künftig insbesondere die Märkte Leipzig, Dresden, Halle und Chemnitz. Die Leitung hat Bastian Kunau inne. Gemeinsam mit Annett Vibe, Robby Kuhnert und Oliver-David Lellé berät er Eigentümer und Investoren beim Verkauf und Erwerb von Mehrfamilienhäusern sowie Wohn- und Geschäftshäusern.

„Mit dem neuen Standort erschließen wir für unsere Kunden einen vielseitigen Investmentmarkt. Insbesondere Leipzig hat in den vergangenen Jahren auch bei überregionalen Anlegern deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen. Bastian Kunau und sein Team bringen die Marktkenntnis und die Kontakte mit, um Eigentümer und Kaufinteressenten in der Region gezielt zusammenzuführen. In den zurückliegenden Jahren haben sie Wohntransaktionen von mehr als 700 Mio. Euro in der Region begleitet. Mit diesem erfahrenen Team ergänzen wir unser bundesweites Netzwerk um einen wichtigen Baustein.“
—Philip C. Hetzer, Geschäftsführender Gesellschafter von DAHLER Invest

Kunau verfügt über langjährige Erfahrung im Geschäft mit Wohn- und Geschäftshäusern. Bei Colliers baute er ab 2019 als Head of Residential Investment den entsprechenden Geschäftsbereich in Leipzig und Dresden auf. 2022 übernahm er zusätzlich die Funktion des Co-Head Multifamily Germany. Mit Annett Vibe und Robby Kuhnert verbindet ihn eine gemeinsame berufliche Vergangenheit: Beide gehörten bereits zum Leipziger Residential-Team bei Colliers und waren seit 2019 maßgeblich am Aufbau und der Weiterentwicklung des Standortes beteiligt. Kuhnert war darüber hinaus für die Künne Immobilien Gruppe tätig.

Bestandsimmobilien prägen das Angebot

Der Markt ist geprägt von Bestandsobjekten. Das Angebot an Mehrfamilienhäusern sowie Wohn- und Geschäftshäusern umfasst vielfach Gebäude, die in den 1990er-Jahren saniert wurden. Für Investoren sind deshalb neben Lage und Vermietungssituation insbesondere der heutige Gebäudezustand und der absehbare Modernisierungsbedarf entscheidend.

„Eine Sanierung in den 1990er-Jahren ist ein wichtiger Teil der Objektgeschichte. Für die Investitionsentscheidung kommt es jedoch darauf an, welche Maßnahmen seitdem erfolgt sind und welche Investitionen künftig anstehen“, sagt Bastian Kunau, Standortleiter DAHLER Invest Mitteldeutschland. „Wir betrachten deshalb die bestehenden Mieterträge, die Entwicklungsmöglichkeiten und den Zustand eines Hauses im Zusammenhang. So lässt sich beurteilen, ob ein Objekt zur Strategie und zum Investitionsrahmen des Käufers passt.“

Leipzig: Kaufpreise stabilisiert, Mieten gestiegen

Nach Einschätzung von Kunau sind die Kaufpreise für Mehrfamilienhäuser sowie Wohn- und Geschäftshäuser in Leipzig seit der Zinswende Mitte 2022 deutlich zurückgegangen. Die Korrektur beziffert er auf rund 25 bis 30 Prozent. Inzwischen beobachtet er eine Stabilisierung. Wie sich weitere Zinsveränderungen auf die Kaufbereitschaft und die Preisentwicklung auswirken, bleibt abzuwarten.

Die Mieten haben sich hingegen in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Insbesondere die steigende Zahl der Haushalte, die geringe Neubautätigkeit in Leipzig aber auch das niedrige Ausgangsmietniveau haben gemäß Kunau zu diesem Anstieg geführt. Im Ergebnis liegen die Mieten in Leipzig dennoch nach wie vor unterhalb des Mietniveaus vergleichbarer deutscher Großstädte.

„Leipzig verbindet eine dynamische Nachfrageentwicklung mit einem großen Bestand an Anlageimmobilien. Das macht die Stadt für private und professionelle Investoren interessant“, sagt Kunau. „Nach der Kaufpreiskorrektur treffen Anleger auf ein verändertes Einstiegsniveau, während sich die Mieten weiterentwickelt haben. Chancen sehen wir vor allem bei Objekten, deren Ertragspotenzial sich unter Berücksichtigung des Investitionsbedarfs und der rechtlichen Rahmenbedingungen erschließen lässt.“

Leipzig und Dresden bewertet Kunau hinsichtlich der aktuellen Bedingungen am Investmentmarkt weitgehend ähnlich. Unterschiede sieht er insbesondere in der Eigentümerstruktur: Während Dresden stärker von regionalen Eigentümern geprägt sei, spiele in Leipzig überregionales Kapital eine größere Rolle. Auch auf Käuferseite entfalle in Leipzig ein erheblicher Anteil auf Anleger von außerhalb der Region.

„Gerade in einem Markt mit vielen überregionalen Akteuren ist die Verbindung aus Präsenz vor Ort und bundesweitem Netzwerk besonders wertvoll“, sagt Vincent Papke, Geschäftsführender Gesellschafter von DAHLER Invest. „Unser Team in Mitteldeutschland kennt die regionalen Besonderheiten und kann zugleich auf die Kontakte und die Investmentkompetenz unseres gesamten Netzwerks zurückgreifen. Davon profitieren Eigentümer bei der Käuferansprache ebenso wie Anleger bei der Suche nach passenden Objekten."

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