Die Bevölkerung Österreichs stieg am 1. Januar 2026 auf 9.219.113, was einem Anstieg von 21.900 Personen oder 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Wachstum war 2025 geringer als in den Vorjahren, mit einem Rückgang von 1,4 % im Jahr 2022 auf 0,2 % in 2025.
Wien verzeichnete mit +0,7 % das größte Wachstum aller Bundesländer, während das Burgenland einen leichten Rückgang von -0,04 % aufwies.
Regionale Unterschiede
In 49 politischen Bezirken gab es einen Anstieg der Bevölkerung, am stärksten in Wiener Neustadt und Eisenstadt (+1,8 %).
45 Bezirke erlebten einen Rückgang, insbesondere in ländlichen und inneralpinen Regionen, mit den größten Verlusten in Murau (-0,9 %) und Bruck-Mürzzuschlag (-0,8 %).
Innerhalb Wiens verzeichneten 8 Gemeindebezirke einen Rückgang, während es in 15 Gemeindebezirken zu einem Anstieg der Bevölkerungszahl kam. Die stärksten Zuwächse gab es in den Bezirken Donaustadt (+3,2 %), Leopoldstadt (+1,4 %), Landstraße (+1,2 %) und Floridsdorf (+1,1 %). Die größten Bevölkerungs-verluste gab es hingegen in der Inneren Stadt (−2,4 %), in Ottakring (−1,1 %), Margareten (−0,9 %) und Rudolfsheim-Fünfhaus (−0,6 %).
Ausländische Staatsangehörige
Am 1. Januar 2026 lebten 1.890.740 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Österreich, was 20,5 % der Gesamtbevölkerung entspricht.
Der Anteil ausländischer Staatsangehöriger war in Wien (37,0 %) und Salzburg (21,1 %) am höchsten, während das Burgenland (11,7 %) den niedrigsten Anteil aufwies.