Gleichenfeier „Am Wagnerberg“ in Ansfelden
Die WAG errichtet 14 freifinanzierte Mietwohnungen mit in Summe mehr als 1.100 m² Wohnnutzfläche
Vor rund einem Jahr konnte die gemeinnützige BWSG 94 geförderte Mietwohnungen des Projekts „Zukunft Wohnen” im Innsbrucker Stadtteil Pradl an die Bewohner:innen übergeben. Ein Stützpunkt des Arbeiter-Samariter-Bunds Tirol war Teil dieses Bauabschnitts.
Inzwischen ist das Quartier weitergewachsen: Am 5. November feierte die BWSG mit der Dachgleiche im Bauteil A den nächsten Meilenstein. Mit 64 weiteren geförderten Mietwohnungen, zwei Kinderkrippen- und einer Kindergartengruppe entstehen in der Hunoldstraße zusätzlicher Wohnraum samt Betreuungsangebot. Die Wohnungen umfassen ein bis vier Zimmer von 42 bis 101 m² und bieten damit passende Grundrisse für verschiedene Lebensmodelle. Die Photovoltaikanlage am Dach deckt einen Teil des allgemeinen Strombedarfs ab. Die Tiefgarage bietet Platz für 207 Stellplätze, die für die nachträgliche Errichtung von E-Ladestationen vorbereitet sind. Diese stehen bei Bedarf auch anderen Bewohner:innen des BWSG-Quartiers Pradl für ihre Autos und Fahrräder zur Verfügung.
Leistbarer Wohnraum durch Nachverdichtung
„Gerade in einer Stadt wie Innsbruck können wir es uns nicht leisten, bei der Schaffung von Wohnraum ausschließlich auf neue Flächen zu setzen. Wir müssen stärker nutzen, was bereits da ist: sanieren, nachverdichten und dort aufstocken, wo es sinnvoll möglich ist. Genau dafür steht dieses Projekt. Es schafft zusätzlichen leistbaren Wohnraum und kommt gleichzeitig ohne zusätzlichen Bodenverbrauch aus.“—Philip Wohlgemuth - LH-Stv., Wohnbaureferent
„Leistbares Wohnen ist ein zentraler Schwerpunkt unserer Stadtregierung. Mit der BWSG und allen anderen gemeinnützigen Bauträgern haben wir verlässliche Partner für Innsbruck gefunden. Dass zusätzlich auch noch Raum für eine neue Kinderbildungseinrichtung geschaffen wird, freut mich als Zuständige für diesen Bereich natürlich besonders.“—Innsbrucks Vizebürgermeisterin Elli Mayr
„Bezahlbares Wohnen entsteht nicht von selbst. Der wichtigste Hebel für Städte und Gemeinden ist die enge Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Wohnbauträgern. Mit neuen Wohnungen, dem Stützpunkt des Arbeiter-Samariter-Bunds und zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen wurde dieser Teil von Pradl deutlich aufgewertet. So ist ein attraktives Wohnumfeld entstanden, das bezahlbares Wohnen mit hoher Lebensqualität verbindet.“—Georg Willi - Vizebürgermeister
Fertigstellung im Sommer 2027
"Dass es uns auch in einem angespannten Wohnungsmarkt wie jenem der Tiroler Landeshauptstadt gelingt, leistbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen anzubieten, macht uns stolz.“—BWSG-Vorstand Mathias Moser
Die Fertigstellung des Bauteils A ist für Sommer 2027 geplant. Die Bewerbung ist über die städtische Wohnungsvergabe möglich.
Weiterbauen am Bestand
Die letzte Etappe des Gesamtprojekts betrifft die Wohnanlage in der Knollerstraße 16–24. Durch Aufstockung entstehen hier bis Ende 2028 20 frei finanzierte Eigentumswohnungen mit zwei bis fünf Zimmern.
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Dauerausstellung „Verdrängte Jahre“ erinnert an die NS-Geschichte der Bahn.