Gebäudeeffizienz stagniert – Emissionsrückgang nur durch Stromnetz
Der durchschnittliche Energieverbrauch europäischer Gebäude ist seit 2021 um 5 % gestiegen
An zweiter Stelle stehen Gebäude im Eigentum von Unternehmen, an dritter Stelle gemeinnützige Bauvereinigungen, knapp gefolgt von Bund, Ländern oder Gemeinden. Den Hauptanteil des Eigentumsverhältnisses „öffentliche Hand“ tragen Gemeinden. Andere öffentlich-rechtliche Körperschaften (z. B. Kammern, Sozialversicherungen, anerkannte Religionsgemeinschaften) sowie sonstige Eigentümer (z. B. Vereine oder Stiftungen) mit weniger als einem Prozent Anteil vervollständigen die Eigentumsstruktur.
Die Eigentumsstruktur unterscheidet sich deutlich nach der überwiegenden Nutzung des Gebäudes. Wohngebäude mit einer oder zwei Wohnungen (Ein- und Zweifamilienhäuser) sind fast ausschließlich im Eigentum von einer oder mehreren Privatpersonen. Bei den Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen (Mehrparteienhäuser) sind neben Privatpersonen als Eigentümer (58,5 %) vor allem gemeinnützige Bauvereinigungen (21,7 %) hervorzuheben.
Die sonstigen Gebäude haben eine sehr heterogene Eigentumsstruktur, die mit der branchenspezifischen Wirtschaftsstruktur zusammenhängt. Hotels, Restaurants und ähnliche Gebäude stehen überwiegend im Besitz von Privatpersonen. Ein höherer Anteil von Privateigentum ist auch bei den Gebäuden für die Zwecke des Groß- und Einzelhandels (74,2 %) und bei den Gebäuden für Industrie- und Lagerzwecke (71,3 %) gegeben. Der öffentliche Sektor bzw. andere öffentlich-rechtliche Körperschaften besitzen den größten Anteil an Gebäuden für Kultur- und Freizeitzwecke und Bildungs- und Gesundheitswesen sowie Kirchen und sonstige Sakralbauten (53,6 %).
Der durchschnittliche Energieverbrauch europäischer Gebäude ist seit 2021 um 5 % gestiegen
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