So hat sie Emissionen
deutlich reduziert, die Kreislaufwirtschaft gestärkt und den Frauenanteil
ausgebaut. Nun wird das Portfolio „Nachhaltiges Bauen“ erweitert - mit dem
Ziel, Emissionen, Ressourcenverbrauch und Kosten von Bauprojekten weiter zu
senken.
„Wer die Nachhaltigkeit ernst nimmt, muss das auch belegen. Mit unseren Zahlen
zeigen wir, dass wir Emissionen erfolgreich reduzieren, Ressourcen effizienter
nutzen und gleichzeitig wirtschaftlich wachsen können. Nachhaltigkeit ist für
uns ein integraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells.“
—Karl-Heinz Strauss erklärt -PORR CEO
Mit der 2025 präsentierten
ESG-Strategie verfolgt die PORR 18 messbare Ziele bis 2030, hinterlegt durch 55
konkrete Maßnahmen. Bereits im ersten Umsetzungsjahr zeigt sich: 13 % der
Maßnahmen wurden vollständig integriert, weitere 71 % befinden sich in Umsetzung.
Nachhaltiges Wirtschaften und finanzieller Erfolg gehen bei der PORR Hand in
Hand. Der kombinierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025 zeigt, dass
die PORR nicht nur in puncto Umsätzen und Auftragszahlen
Spitzenleistungen erzielt hat, sondern auch in Sachen ESG bereits auf dem
Erfolgsweg ist.
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Emissionen deutlich reduziert
Die PORR reduzierte ihre direkten Emissionen (Scope 1 und 2) um 22,5 %,
entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3) um 12,9 %. Damit liegt das
Unternehmen bereits im ersten Jahr auf Kurs seiner 2024 festgelegten,
wissenschaftsbasierten Klimaziele im Rahmen der Science Based Targets
initiative (SBTi), die eine Reduktion von 43 % (Scope 1 und 2) bzw. 25 %
(Scope 3) bis 2030 vorsehen. Treiber waren insbesondere der verstärkte
Einsatz alternativer Treibstoffe, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie
ein gesunkener Energieverbrauch. Bei stabiler Produktionsleistung sank die
Emissionsintensität um 14,3 %
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Steigerung der Energieeffizienz
und Ausbau erneuerbarer Energien
Ihren Gesamtenergieverbrauch konnte die PORR um 9,2 % auf 817,1 GWh
reduzieren. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil erneuerbarer Energien am
Gesamtenergieverbrauch deutlich auf 19,9 % (2024: 7,7 %). Maßnahmen
umfassen unter anderem den verstärkten Einsatz von Photovoltaik und
Grünstrom auf Baustellen, sowie die Optimierung von Energieverbrauch und
Geräteeinsatz.
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Stärkung der Kreislaufwirtschaft
Die interne Recyclingeinsatzquote wurde von 50 % auf 57 % gesteigert. Das
bedeutet, dass mehr als die Hälfte der Ressourcen im PORR Kreislauf aus
der eigenen Wiederverwertung stammen. Der Bedarf an Primärrohstoffen wird
dadurch reduziert. Gleichzeitig stärkt die PORR ihre Unabhängigkeit von
volatilen Rohstoffmärkten und reduziert Beschaffungsrisiken. Wesentliche
Hebel sind dabei die Aufbereitung von Aushubmaterial, Recyclingasphalt
sowie der Einsatz sekundärer Baustoffe.
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Steigerung des Frauenanteils in
der PORR
Der Frauenanteil in der PORR konnte auf 17,0 % erhöht werden. Auch in
Führungspositionen zeigt sich eine positive Entwicklung mit einem Anstieg
auf 16,4 % (2024: 15,5 %).
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Nachhaltige Baustelle als neuer
Standard
Als erstes Bauunternehmen in Österreich erhielt die PORR 2025 das
ÖGNI-Basiszertifikat für nachhaltige Baustellen im Hoch- und Tiefbau. Der
Ansatz wird schrittweise als neuer PORR Mindeststandard auf allen
Baustellen umgesetzt und verankert Nachhaltigkeitskriterien systematisch
in die Bauausführung.
Positionierung als Anbieter integrierter nachhaltiger
Bauleistungen
Dynamisch geht es auch weiter: Die PORR baut ihr Angebot an
nachhaltigen Leistungen aus. Konkret geht es um die Kombination von klaren Mindeststandards im Sinne der
Basiszertifizierung für nachhaltige Baustellen und maßgeschneiderten Lösungen für Kunden, die ökologische und wirtschaftliche
Anforderungen verbinden. Das Spektrum reicht dabei von CO₂-optimierter Planung
und Umsetzung über emissionsreduzierte Materialien bis hin zu
energieeffizienten Baustellen, innovativen Logistiklösungen sowie Rückbau- und
Recyclingkonzepten.
Damit positioniert sich die PORR als
Anbieter integrierter nachhaltiger Bauleistungen. Strauss: „Wir entwickeln unser Portfolio im nachhaltigen Bauen gezielt
weiter, um gemeinsam mit unseren Kunden Emissionen, Ressourcenverbrauch und
Kosten über den
gesamten Lebenszyklus von Bauprojekten zu
senken.“