ESG-Strategie der PORR bewirkt bereits im ersten Jahr klare Erfolge

Die PORR hat 2025 nicht nur wirtschaftlich überzeugt, sondern auch bei ihrer ESG-Strategie klare Fortschritte erzielt.
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
ESG-Strategie der PORR bewirkt bereits im ersten Jahr klare Erfolge
© ImmoFokus

So hat sie Emissionen deutlich reduziert, die Kreislaufwirtschaft gestärkt und den Frauenanteil ausgebaut. Nun wird das Portfolio „Nachhaltiges Bauen“ erweitert - mit dem Ziel, Emissionen, Ressourcenverbrauch und Kosten von Bauprojekten weiter zu senken.

 „Wer die Nachhaltigkeit ernst nimmt, muss das auch belegen. Mit unseren Zahlen zeigen wir, dass wir Emissionen erfolgreich reduzieren, Ressourcen effizienter nutzen und gleichzeitig wirtschaftlich wachsen können. Nachhaltigkeit ist für uns ein integraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells.“
—Karl-Heinz Strauss erklärt -PORR CEO

Mit der 2025 präsentierten ESG-Strategie verfolgt die PORR 18 messbare Ziele bis 2030, hinterlegt durch 55 konkrete Maßnahmen. Bereits im ersten Umsetzungsjahr zeigt sich: 13 % der Maßnahmen wurden vollständig integriert, weitere 71 % befinden sich in Umsetzung. Nachhaltiges Wirtschaften und finanzieller Erfolg gehen bei der PORR Hand in Hand. Der kombinierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025 zeigt, dass die PORR nicht nur in puncto Umsätzen und Auftragszahlen  Spitzenleistungen erzielt hat, sondern auch in Sachen ESG bereits auf dem Erfolgsweg ist.

  1. Emissionen deutlich reduziert Die PORR reduzierte ihre direkten Emissionen (Scope 1 und 2) um 22,5 %, entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3) um 12,9 %. Damit liegt das Unternehmen bereits im ersten Jahr auf Kurs seiner 2024 festgelegten, wissenschaftsbasierten Klimaziele im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi), die eine Reduktion von 43 % (Scope 1 und 2) bzw. 25 % (Scope 3) bis 2030 vorsehen. Treiber waren insbesondere der verstärkte Einsatz alternativer Treibstoffe, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie ein gesunkener Energieverbrauch. Bei stabiler Produktionsleistung sank die Emissionsintensität um 14,3 %
  2. Steigerung der Energieeffizienz und Ausbau erneuerbarer Energien Ihren Gesamtenergieverbrauch konnte die PORR um 9,2 % auf 817,1 GWh reduzieren. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch deutlich auf 19,9 % (2024: 7,7 %). Maßnahmen umfassen unter anderem den verstärkten Einsatz von Photovoltaik und Grünstrom auf Baustellen, sowie die Optimierung von Energieverbrauch und Geräteeinsatz.
  3. Stärkung der Kreislaufwirtschaft Die interne Recyclingeinsatzquote wurde von 50 % auf 57 % gesteigert. Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte der Ressourcen im PORR Kreislauf aus der eigenen Wiederverwertung stammen. Der Bedarf an Primärrohstoffen wird dadurch reduziert. Gleichzeitig stärkt die PORR ihre Unabhängigkeit von volatilen Rohstoffmärkten und reduziert Beschaffungsrisiken. Wesentliche Hebel sind dabei die Aufbereitung von Aushubmaterial, Recyclingasphalt sowie der Einsatz sekundärer Baustoffe.
  4. Steigerung des Frauenanteils in der PORR Der Frauenanteil in der PORR konnte auf 17,0 % erhöht werden. Auch in Führungspositionen zeigt sich eine positive Entwicklung mit einem Anstieg auf 16,4 % (2024: 15,5 %). 
  5. Nachhaltige Baustelle als neuer Standard Als erstes Bauunternehmen in Österreich erhielt die PORR 2025 das ÖGNI-Basiszertifikat für nachhaltige Baustellen im Hoch- und Tiefbau. Der Ansatz wird schrittweise als neuer PORR Mindeststandard auf allen Baustellen umgesetzt und verankert Nachhaltigkeitskriterien systematisch in die Bauausführung.

Positionierung als Anbieter integrierter nachhaltiger Bauleistungen

Dynamisch geht es auch weiter: Die PORR baut ihr Angebot an nachhaltigen Leistungen aus. Konkret geht es um die Kombination von klaren Mindeststandards im Sinne der Basiszertifizierung für nachhaltige Baustellen und maßgeschneiderten Lösungen für Kunden, die ökologische und wirtschaftliche Anforderungen verbinden. Das Spektrum reicht dabei von CO₂-optimierter Planung und Umsetzung über emissionsreduzierte Materialien bis hin zu energieeffizienten Baustellen, innovativen Logistiklösungen sowie Rückbau- und Recyclingkonzepten.

Damit positioniert sich die PORR als Anbieter integrierter nachhaltiger Bauleistungen. Strauss: „Wir entwickeln unser Portfolio im nachhaltigen Bauen gezielt weiter, um gemeinsam mit unseren Kunden Emissionen, Ressourcenverbrauch und Kosten über den gesamten Lebenszyklus von Bauprojekten zu senken.“